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Staatspreis für Marketing

15.05.2007

Otto Ernst Wiesenthal wurde mit dem 4-Sterne-Haus Altstadt Vienna für seine Marketingstrategie "Mit hoher Investition zu hoher Qualität für Gäste und Mitarbeiter" am 9. Mai 2007 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und dem ÖPWZ mit dem "Staatspreis für Marketing 2006 für KMUs" ausgezeichnet.

Strahlende Preisgewinner v.l.:  Christoph Janauschek (Atelier Janauschek), Mag. (FH) Kristin Oberweger – Resident Manager, Otto Ernst Wiesenthal, Mag. (FH) Leonie Lang – Marketing Assistentin

Ein restauriertes Patrizierhaus beherbergt die kleine Vier-Sterne-Hotelpension am Spittelberg gleich beim Museumsquartier, in der individuelle Betreuung und erstklassiger Service ganz groß geschrieben werden. Jedes der exquisit eingerichteten Zimmer oder Suiten hat seine persönliche Note. Keines sieht aus wie das andere. Zur Unternehmensphilosophie von Otto Ernst Wiesenthal gehört auch der Anspruch, Menschen glücklich zu machen und Mitarbeiter, die sich wohlfühlen.

Wiesenthal, ein Quereinsteiger aus der Computerbranche, eröffnete das Haus 1991, um hier auch seiner umfassenden Kunstsammlung eine Präsentationsmöglichkeit zu geben. Damals mit 24 Zimmer begonnen und stetig erweitert, eröffnete sich im Januar 2005 für ihn die Möglichkeit, den Betrieb um 17 Zimmer zu vergrößern.
Das Haus war schon zuvor stark mit Kunst, Kultur, Architektur und Design verbunden, der sogenannte "Architektur-Tourismus" wurde als Trend erkannt und somit dieses Thema in den Vordergrund des Konzeptes gestellt.

Der italienische Architekt Matteo Thun entwickelte dazu ein typisch wienerisches und unverwechselbares Design, das die Gemütlichkeit und Wärme des Hauses behielt. Für PR und Presse war das architektonische Leitthema "Josefine Mutzenbacher" ein griffiges Thema, das weltweit und vor allem am italienischen Markt seine Beachtung fand. Zusätzlich wurde in Zeitungsbeilagen, Mailings, Verkaufsreisen und Kooperationen das vergrößerte Haus beworben. 2006 erreichte das Altstadt Vienna eine Jahresauslastung von 88,3 % (Wiener Markt 70%). Im 2. Halbjahr 2006 wurde eine Umsatzsteigerung von mehr als 45 % erzielt.

Die Jury befand, dass das Altstadt Vienna es geschafft hat als Einzelbetrieb, mit einem mutigen und kreativen Marketingkonzept und hoher Investition (fast einen Jahresumsatz) sein Alleinstellungsmerkmal in Wiens Hotellerielandschaft zu stärken und in einer für Wien und Österreich wichtigen Branche eine Marke für sich zu kreiieren. "Die Begeisterung ist rübergekommen, man bekommt beim Lesen der Unterlagen sofort Lust auch als Wiener in diesem Hotel zu schlafen". so die Jurymitglieder.

Begleitet wurde Otto Ernst Wiesenthal von Anbeginn seiner Arbeit an vom Atelier Janauschek. Im Rahmen der Preisverleihung wurde auch Christoph Janauschek sein Staatspreis für die Agentur überreicht.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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