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Steirischer Lucullus 2005 verliehen

18.03.2005

Bereits zum vierten Male stiftete Alois Gölles den begehrten „Steirischen Lucullus“, den österreichweit höchst dotierten Preis für landestypische Spezialitäten.

Der Sieger erhält 7.500,-- € in bar sowie die Skulptur „Lucullus“ aus den Händen von Alois Gölles und darf sich über österreichweite Medienpräsenz freuen. Das vorrangige Ziel des „Lucullus“ ist es, die kulinarischen Besonderheiten aufzuspüren und weitere Innovationen zu fördern.

Die Koordination der Veranstaltung – von der Ausschreibung über Verkostung bis zur Vorstellung der Sieger im Rahmen einer Gala - haben erstmals die Tourismusschulen Bad Gleichenberg übernommen.

Die bisherigen Sieger und deren Erfolge sind ein Beweis dafür, dass in den vergangenen Jahren keine „Eintagsfliegen“ ausgezeichnet wurden, sondern innovative und engagierte Jungunternehmer in der Startphase eine besondere Unterstützung erhalten haben.

Wie bereits in den letzten Jahren werden auch im heurigen Jahr die eingereichten Produkte von einer höchst fachkundigen Jury verkostet und bewertet. Unter der Jury befanden sich unter anderem: Grete Reichsthaler, Gutes vom Bauernhof; Herta Gölles, Schnaps-Expertin; Josef Zotter, Schokoladen-Manufaktur; Hannes Sattler, Gastronom; Christian Bayr, BÖG-Chef; Hans-Peter Fink, Koch; Peter Lexe, „Kuchlmasta“; Florian Holzer, Gastro-Kritiker; Wolfgang Sotill, Journalist; Margareta Polz, Weinexpertin; Fritz Baptist, Tourismusschulen Bad Gleichenberg und dergleichen mehr.

Die Finalisten:

Diana Berghofer, Fehring:
Kürbiskernkugerl mit Schokolade, Knabberkerne karamellisiert

Roman Wiefler, Feldbach:
Caldera-Obstwein

Gerhard Edelsbrunner, Halbenrain:
Schinken, Pasteten, Würste vom Strauß

Bernd Baronigg, Feldbach:
Preiselbeer-, Honigsenf-, Apfel- und Oberskren

Bettina Fink, Riegersburg:
Kürbispesto, Kürbis-Chutney, Essigschwammerln und Essigzwetschken, Marmeladen

Engelbert Emmersdorfer, St. Stefan ob Leoben:
Speck, Beinschinken

Thomas Hartlieb, Heimschuh:
Walnussöl und Traubenkernöl

Hermann Papst, Studenzen:
Schinken, Pasteten, Sülze, Würste von Reh, Hase, Wildschwein

Anton Neber, St. Lorenzen im Mürztal:
Spektrum heimischer Honige mit und ohne Nüsse, Apfel-Met

Gerhard Perschthaler, Graz:
Kürbiskern-Pesto mit Parmesan

Franz Kulmer, Haslau:
Räucherforellen, Karpfen und Fischsülze

Franz und Maria Mitteregger, Mautern:
Rinderschinken

Helfried Reimoser, Wundschuh:
Karpfenfilet süß-sauer

Gottfried Masser, Hohlbach bei Deutschlandsberg:
Schafkäse

Michael Regner, Seckau:
Lebkuchen

Daniela Stocker, Ilz:
Kürbiskern-Apfel-Zwieback, Apfelchips

Michaela Todtner, St. Stefan/Leoben:
Bier- und Kürbiseis, Erdbeer-Sorbet

Sonja Wilfing, St. Stefan im Rosental:
Apfeltrockenchips

Weizer Schafbauern, Weiz:
Schafsbrimsen

Die Jury war sich einig: der Sieger des Lucullus 2005 ist Gottfried Masser, Mago Schafskäserei aus Deutschlandsberg mit seinem Schafkäse.
Herr Masser freute sich über die Siegerstatue aus den Händen von Alois Gölles, sowie den Check von Frau Herta Gölles und die Glückwünsche von Herrn LR Hermann Schützenhöfer, Herrn LR Johann Seitinger, Dr. Erwin Zank, Chefredakteur der Kleinen Zeitung und Dir. Mag. Helmuth Hölbing.

Im Rahmen der Gala am 15.03.2005 wurden die 19 Finalisten vorgestellt und der Sieger ausgezeichnet und anschließend konnten die Produkte der Finalisten verkostet werden.

Die Gala war ein großartiger Erfolg, über den sich Herr Alois Gölles sehr freute. Der Lucullus hat sich in den letzten Jahren als bedeutendster Award für innovative, landwirtschaftliche Produkte etabliert.

Für die Tourismusschulen Bad Gleichenberg bedeutet die Verleihung im eigenen Hause eine große Ehre, dies gibt auch die Möglichkeit, kulinarische Qualität auf hohem Niveau dem Tourismusnachwuchs vorzuleben und den Schülern und Studenten zu verdeutlichen, dass nur der Weg der Qualität in Zukunft zum Ziel führen wird.

Über 100 Produzenten haben an die 390 Neukreationen eingereicht. Dieser Ansturm war nicht vorher zu sehen, stellte er doch eine Vervielfachung der Einreichungen dar. So mussten weitere Kostkommissionen eingerichtet und weitere Verkostungstermine angesetzt werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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