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Steuern runter, nicht rauf

25.09.2014

Wenn Bauern weniger Äpfel verkaufen, sitzen die Millionen locker. Am Tourismus hängen mehr Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Wenn die Belastungen weiter steigen, werden die Folgen sehr schmerzhaft“, warnt Gregor Hoch, Präsident der ÖHV.

Belastungen in der Krise
International sinken Steuern für Hotels, nur Österreich sei mitten in der Krise weiter auf Belastungskurs. „Wenn die Politik nicht rasch umdenkt, sind Arbeitsplätze und Wertschöpfung verloren“, warnt die ÖHV.

Einigkeit herrsche über die Branchengrenzen hinaus, dass die Senkung der Lohnsteuern und der Lohnnebenkosten höchste Priorität haben müsse: „Wir brauchen mehr Kaufkraft für die Konsumenten und mehr Spielraum für die Unternehmer. Mit der Lohnsteuersenkung schaffen wir beides. Das muss rasch umgesetzt werden“, so Hochs Botschaft an den neuen Finanzminister.
Hoch warnt davor, Entlastungsmaßnahmen durch neue Belastungen zunichtezumachen. Unabsehbare Folgen hätte eine Erhöhung der Grundsteuer: „Wer mit diesem Gedanken spielt, spielt mit vielen tausend Arbeitsplätzen – auch in anderen Branchen“, verweist Hoch etwa auf Dienstleister, Handels-, und Gastronomiebetriebe, die von der Hotellerie abhängig sind. grü

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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