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Stiegl: Der Weg zur Spitze führt über die rote Stiege!

06.02.2009

In der Stieglbrauerei zu Salzburg wurde auch im vergangenen Geschäftsjahr wieder fleißig Bier gebraut. Der Bierausstoß stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf 986.000 Hektoliter (2007: 960.000 Hektoliter). Insgesamt erhöhte sich der Getränke-Umsatz auf 122,5 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 9,4 Prozent (2007: 112 Mio. Euro).

Die Salzburger Privatbrauerei verbindet Tradition und Innovation zu einem Erfolgskonzept, das Stiegl zur stärksten Biermarke Österreichs macht*. Mit dem Zugpferd Stiegl-Goldbräu konnte das "Bier mit der roten Stiege" seine Führungsrolle als Nummer Eins auf dem heimischen Flaschenbiermarkt erneut bestätigen. Als Volltreffer erwies sich die Produktinnovation Paracelsus Zwickl, die im Frühjahr in Österreich auf den Markt gebracht wurde. Die naturtrübe Spezialität, die ausschließlich mit österreichischen Rohstoffen aus biologischem Anbau gebraut wird, avancierte schnell zum beliebtesten Bio- und Zwickl-Bier der Österreicher und konnte diese Position im Laufe des Jahres kontinuierlich ausbauen***. "Bei unserem ‚Paracelsus Zwickl' schätzen die Konsumenten, dass es in Österreich gebraut wird und nur heimische Rohstoffe drin sind. Diese Transparenz und dieses Wissen, ‚woher das Bier kommt', sind für unseren Erfolg ausschlaggebend. Immerhin ist die österreichische Herkunft der wichtigste Entscheidungsfaktor beim Lebensmittelkauf", bringt es Stiegl-Geschäftsführer Robert Schraml auf den Punkt.

Firmenstandort und Arbeitsplätze absichern

Das traditionelle Familienunternehmen unterscheidet sich in der Strategie entscheidend von börsenotierten Betrieben. Was bei Stiegl zählt, sind nachhaltiger Erfolg sowie die Verantwortung gegenüber den 700 Mitarbeitern und nicht die kurzfristige Gewinnmaximierung. Das Credo lautet: gesundes Wachstum kombiniert mit hohem Qualitätsanspruch und Innovationsfreude. Stiegl-Eigentümer Dr. Heinrich Dieter Kiener: "Lange galten Werte wie die Qualität der Produkte, nachhaltiges Wirtschaften oder menschlicher Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten nur als sekundäre Tugenden. Nun hat sich das Blatt gewandt. Den Menschen wird vor Augen geführt, dass Familienunternehmen wie Stiegl für sichere Arbeitsplätze und für Wertschöpfung vor Ort stehen." Nach einem neuen Sudhaus und dem Ausbau der Brauwelt investierte die Brauerei auch 2008 wieder kräftig in den einzigen Stiegl-Braustandort in der Stadt Salzburg. Rund 1,4 Millionen Euro gab Österreichs größte Privatbrauerei für einen neuen Bio-Lagerkeller für das Paracelsus Zwickl, zusätzliche Büros und für den Umbau des alten Maschinenhauses zur gastronomischen Nutzung aus.

Neue Niederlassung in Wien im Frühjahr eröffnet

"Auch wenn rund herum alle den Gürtel enger schnallen, werden wir unser Produkt-Portfolio weiterhin um sinnvolle Innovationen ergänzen und unsere Marktpräsenz in Österreich verstärken", blickt Stiegl-Geschäftsführer Robert Schraml optimistisch in die Zukunft. Bereits im Frühjahr soll mit einer Investitionssumme von 4,5 Millionen Euro in Wien eine neue Stiegl-Niederlassung für die rund 30 Mitarbeiter in der Bundeshauptstadt eröffnet werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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