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Studie bestätigt den Seilbahnen hohe Zufriedenheitswerte

12.12.2006

Eine aktuelle Marktstudie der heimischen Seilbahnbetriebe bestätigt höchste Zufriedenheitswerte der in- und ausländischen Gäste. In der Saison 2005/06 wurden 33.000 Kunden über ihre Zufriedenheit mit dem bestehenden Angebot befragt.

In der Auswertung der Ergebnisse macht sich auch der wachsende Anteil osteuropäischer Urlaubsgäste auf Österreichs Pisten bemerkbar. Dabei ergibt die Analyse bei osteuropäischen Gästen noch bessere Ergebnisse als bei den anderen Herkunftsländern. Osteuropäer zeigen sich in allen elf abgefragten Bereichen am zufriedensten. Darüber hinaus wollen 67% von ihnen die österreichischen Skigebiete "ganz sicher" weiterempfehlen.

Ein Ländervergleich zeigt, dass unterschiedliche Nationalitäten unterschiedliche Präferenzen haben. Bei deutschen Gästen liegen die besten Bewertungen bei den Kategorien "gastfreundlich" (56%), "sympathisch" (51%) und "familienfreundlich" (50%). Niederländer schätzen an den heimischen Skigebieten, dass sie "gemütlich" (59%), "familienfreundlich" (57%) und "gastfreundlich" (56%) sind. Engländer wiederum bewerten
Österreichs Schigebiete als "genussvoll" (69%), "sympathisch" (57%) und "gastfreundlich" (56%).

Was die Osteuropäer hauptsächlich auf österreichische Pisten bewegt, zeigt sich bei der Frage nach den Motiven: "Sport, Herausforderung und Aktivitäten" bilden das Hauptmotiv. Dies wird von den Gästen aus dem Osten mit 71% bei weitem wichtiger bewertet als bei den übrigen Befragten (mit 59%). Laut Kundenzufriedenheitsanalyse setzen 46% der Wintersportgäste aus dem Osten auf "Erholung, Entspannung und Ruhe" und weniger auf den Spaßfaktor, der nur von 38% als wichtig empfunden wird.

Insgesamt hatten 32 Seilbahnunternehmen an der Kundenzufriedenheitsanalyse SAMON (Satisfaction Monitoring) 2005/2006 teilgenommen und mehr als 33.000 Kundenurteile erhoben. SAMON ist in WEBMARK/Seilbahnen, dem online Managementinformationssystem der Seilbahnen, integriert. Dazu Ingo Karl, Fachverbandsobmann der Seilbahnen Österreichs: "Profunde Marktanalysen liefern uns wertvolle Hinweise, laufend Angebots- und Qualitätsstandards zu verbessern. Die einzelnen Seilbahnunternehmen können in einem anonymen Vergleich zu den Mitbewerbern ihre Stärken bzw. Defizite identifizieren."

Für die kommende Saison 2006/07 kündigt Klaus Grabler, Geschäftsführer des Partnerunternehmens MANOVA, erstmals die Möglichkeit eines internationalen Seilbahn-Vergleiches an. "Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, dass unsere deutschen und Schweizer Seilbahn-Kollegen ebenfalls auf WEBMARK zugreifen können. Damit ist ein erster Schritt in Richtung eines internationalen Online-Benchmarkingsystems getan, das einen Gesamtvergleich von Wintersport-Nationen ermöglicht."

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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