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Sturm im Trinkwasserglas

30.10.2018

Kein Grund für Wirte, sich davor zu fürchten, ihren Gästen Gratis-Leitungswasser ausschenken zu müssen.

Im vergangenen Sommer geisterte bekanntlich das Gespenst umher, dass die geplante Novellierung der EU-Wasserrichtlinie genau dazu führen könnte – auch die ÖGZ berichtete damals. 

Servicegebühr weiter gestattet

Bevor die neue Bestimmung – die übrigens europaweit zu besserer Trinkwasserqualität und weniger Plastikmüll führen soll – Ende Oktober im EU-Parlament mit knapper Mehrheit beschlossen wurde, stellte die EU-Kommission klar: Für ein Glas Leitungswasser darf eine Servicegebühr kassiert werden. Die Verpflichtung zum Gratiswasser sei nie Plan gewesen. Eine Gebühr für Wasser ist in vielen Betrieben bereits jetzt gängige Praxis und entspricht in diesem Sinne durchaus dem Gedanken der EU-Kommission. Durch eine Erhöhung der Trinkwasserqualität und mehr Verfügbarkeit von Trinkwasser soll weniger Plastikmüll durch PET-Flaschen entstehen. Das dürfte letztlich auch im Gesundheitsinteresse der Bevölkerung liegen. Haben doch Forscher an der Wiener Universitätsklinik erst vor wenigen Wochen bei einer Untersuchung von Menschen aus ganz Europa bei allen Probanden Mikroplastik im Darm gefunden. 

Plastikverbot

Ein weiterer Schritt, um Plastik einzuschränken, ist ein geplantes Verbot von Plastik-Trinkhalmen (sowie anderer Einweg-Plastikprodukte). Dies sollte im betrieblichen Alltag aber wenig Auswirkungen haben: Gibt es doch zum Plastik einige gute Alternativen. Was halten Sie davon? Diskutieren Sie mit auf gast.at! dan

Autor/in:
Daniel Nutz
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