Direkt zum Inhalt

„Styria Beef“ feiert Jubiläum

04.11.2005

Über 800 Mitgliedsbetriebe umfasst der Steirische Fleischrinderverband mit einem jährlichen Umsatz von rund 4 Mio. Euro – ohne Einberechnung des Ab-Hof-Verkaufs. Am Markt positionieren konnte sich der Verband mit seiner Premium-Rindfleischmarke „Styria Beef“, die 1983 beim Patentamt eingetragen wurde. Heuer feiern die steirischen Bio-Rinderhalter ihr 25-jähriges Bestandsjubiläum.

Rund eine Million Kilogramm Fleisch oder etwa 5.000 Rinder gelangen pro Jahr als „Styria Beef“ auf den Tisch der Konsumenten: „In etwa zur Hälfte über Verband und Ab-Hof-Verkauf“, so Rudolf Grabner, der Betriebsberater des Verbandes anlässlich des Jubiläums. „Cirka 15 Prozent werden exportiert“ – z. B. in Hälften aufgeteilt nach Italien. Der Rest gehe zu etwa gleichen Teilen in den Handel und in die Gastronomie.
„Bio-Schwerpunkt“ seit 1994
Seit 1994 kommt das Fleisch der Qualitätsmarke ausschließlich aus biologisch wirtschaftenden Betrieben. Mit diesem Schritt war „Styria Beef“ das europaweit erste biologische Markenprogramm für Rindfleisch, das sich auch in der BSE-Krise bewährte. Grabner: „Das zeigt sich darin, dass unsere Bauern ihre Umsatzmengen und den Preis halten konnten.“ Im Jahr 2001 wurden sogar 500 Rinder mehr als im Vorjahr verkauft. Im Gründungsjahr 1980 waren es rund 400 Rinder pro Jahr, die geschlachtet oder als „Einsteller“ verkauft wurden, so Grabner. Den Höhepunkt erlebten die steirischen Rinderhalter 1996: Durchschnittlich 4.300 Tieren pro Jahr wurden damals allein über den Verband verkauft. Seitdem sei der Verkauf leicht zurückgegangen, mengenmäßig stehe man nun am Niveau von 1994, berichtet der Berater. Den Rückgang begründet Grabner damit, dass „strukturell kleine Betriebe mit sieben bis zehn Kühen ihren Bauernhof aufgegeben haben.“ Außerdem seien die Bio-Richtlinien ständig verstärkt worden und infolge dessen der Anteil an Bio-Bauern wieder gesunken.
Die Jungrinder, die als Fleischlieferanten für „Styria Beef“ bei der Schlachtung durchschnittlich 200 Kilogramm schwer sind, stammen aus der Mutterkuhhaltung: Die Kälber leben im Familienverband und erhalten ihre Milch von den Muttertieren. Das Futter stammt grundsätzlich aus der eigenen Landwirtschaft – chemische Zusatzstoffe und Gentechnik sind nicht erlaubt, so lauten die Kriterien.

www.styria-beef.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Bewegung in der Natur liegt ist diesen Sommer angesagt. Bild: Bike Tour durchs Karwendeltal aufs Karwendelhaus in Scharnitz.
Tourismus
25.02.2021

Eine Gäste-Umfrage in Deutschland und Österreich zeigt: Die Menschen   hohe Nachfrage und auch Unsicherheit. Für Österreich besteht Hoffnung auf einen halbwegs guten Sommer.

Meinung
25.02.2021

Kommentar: Der Österreicher braucht sein Wirtshaus, sonst wird er verrückt. 

Am Hotellerie-Podium: Maria Theresa Pichler (Schüttkasten Geras), Susanne Kraus-Winkler (Fachverbandsobfrau, Loisium Wine&Spa Hotels), Moderator Alois Varner; nicht im Bild: Matthias Winkler, GF Hotel Sacher
Gastronomie
25.02.2021

Die Branche präsentierte sich am Öffnungsgipfel fest dazu entschlossen, aufsperren zu wollen. Nicht um jeden Preis - aber mit Maß und Ziel. Am besten aber ab Mitte März.

Hotellerie
25.02.2021

Mit einer branchenübergreifenden Aktion sammelt die ÖHV Unterschriften, damit die Hochsicherheitsbranche Hotellerie unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen bald wieder öffnet.

Didi Tunkel ist neue Tourismus-Chef im Burgenland.
Gastronomie
25.02.2021

Mitten in der Pandemie übernahm Didi Tunkel den Posten als Geschäftsführer von Burgenland-Tourismus. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Einige Dinge wurden in Bewegung gesetzt.

Werbung