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Sulzberger: Österreich ist unser Bier!

24.05.2006

„Kaum ein anderes Brau-Unternehmen macht soviel „Österreichisches“ für seine Marken wie die BRAU UNION ÖSTERREICH“, reagierte heute, 24. Mai 2006, in Linz BUÖ-Vorstandsdirektor Johann Sulzberger auf die Aussagen von vier Privat-Brauereien.

„Unter welchem Joch die vier Brauerkollegen gestanden sind, weiß ich nicht, auf jeden Fall haben sie sich jetzt befreit und fühlen sich als „befreite Brauer“ mit deutscher Assistenz, stellt Sulzberger fest. In diesem Zusammenhang wurde die BUÖ als Produzent von Massenbieren mit Massengeschmack bezeichnet.

„Wenn die Brauerkollegen darunter verstehen, dass große Teile der österreichischen Bevölkerung die gleichbleibende Qualität und den unverwechselbaren Geschmack einer Marke unseres Hauses ständig und wiederkehrend bevorzugen, dann haben sie allerdings Recht“, so Sulzberger. „Was die Förderung der Bierkultur und die Vielfalt anlangt, so gilt die Regel 15/70/30, d.h. 15 Marken aus unterschiedlichen Regionen mit 70 Sorten in 30 verschiedenen Gebindeformen sprechen eine österreichische, vielfältige Bierkultur-Sprache – und um die deutschen Biersorten kümmern wir uns nicht!“.

„Wir unterstützen als einzige der Branche die Initiative „Allianz für starke Regionen“, die Landwirtschaftsminister Pröll zur Betonung der Regionalität österreichischer Produkte ins Leben gerufen hat,“ unterstreicht Sulzberger das Engagement der BRAU UNION ÖSTERREICH für starke Regionen. Und: „Wir verwenden für unsere Biere überwiegend österreichische Rohstoffe und sind damit der größte Abnehmer der heimischen Landwirtschaft in der Brauindustrie.“

Branchenprägende Innovationen für heimischen LEH und Gastronomie
„Dazu kommt“, so Sulzberger, „dass kein anderes Brauunternehmen so viel zur Weiterentwicklung der Branche in Österreich beiträgt wie die BRAU UNION ÖSTERREICH“. Allein im vergangenen Jahr sind 53 Millionen Euro in Investitionen geflossen, die dem Lebensmittelhandel und der Gastronomie in Österreich – durch mehr Geschäft oder leichteres Handling – zugute kommen. Darüber hinaus haben die Investitionen aber auch das Profil der österreichischen Brau-Szene gestärkt. In diesem Zusammenhang nannte Sulzberger beispielhaft den 6er Roller und die hochmoderne Umpackanlage in der Brauerei Zipf – österreichweit die einzige Anlage dieser Art –, für die sich Mitbewerber aus dem In- und Ausland interessieren. Eine ebenfalls herausragende Innovation ist der BeerTender, der den Konsumenten ermöglicht, auch zu Hause „gezapfte Bierkultur“ zu erleben.

BUÖ – wichtiger österreichischer Arbeitgeber: „Die BRAU UNION ÖSTERREICH beschäftigt 2.300 MitarbeiterInnen“, betont Sulzberger, „und ist damit einer der größten, attraktiven Arbeitgeber in der österreichischen Braubranche“.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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