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SWV fordert Beratungsoffensive für Nichtraucherschutz-Bestimmungen

16.07.2008

Die FunktionärInnen des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) in der Gastronomie Wilhelm Turecek, Martina Haslinger und Günter Ferstl (Wiener Kaffeehäuser) verlangen eine Informations- und Beratungsoffensive zu den geänderten Bestimmungen beim Nichtraucherschutz.

„Die nun im Parlament beschlossene Novelle zum Tabakgesetz bringt für die Gastronomie und die Freizeitbetriebe gravierende Änderungen bei der Einrichtung der Nichtraucherbereiche. Um die Unternehmen auf diese Neuerungen rechtzeitig vorzubereiten und sie in weiterer Folge vor Strafen zu bewahren, ist jetzt eine umfassende Beratung dringend nötig“, so die sozialdemokratischen InteressensvertreterInnen.

Vor-Ort-Beratungen notwendig

Aus Sicht des SWV ist entscheidend, dass UnternehmerInnen rasch entsprechende Anlaufstellen vorfinden, um sich informieren zu können. “Weil die Gestaltung des Nichtraucherschutzes künftig stark von den jeweiligen räumlichen Voraussetzungen abhängt, wird man in vielen Fällen – um konkrete Aussagen über die erforderlichen Maßnahmen treffen zu können – eine Besichtigung der Betriebsstätte vornehmen müssen. Es sollte daher auch die Möglichkeit für eine Vor-Ort-Beratung geschaffen werden“, fordert Willy Turecek, Vorsitzender der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft im SWV.
Die neuen Bestimmungen zum Nichtraucherschutz, die nach Größe und Raumaufteilung eines Lokals differenzieren, treten mit 1. Jänner 2009 in Kraft. „Aus unserer Sicht ist daher rasches Handeln gefordert! Die öffentliche Hand sollte die Unternehmen bei der Umsetzung der Gesetzesänderung auf unbürokratische Weise und durch ein Beratungsangebot unterstützen. Wichtig ist auch, dass die Wirtschaftskammer durch die Schaffung von Beratungsstellen und die Erstellung von Informationsmaterialien einen Beratungsschwerpunkt setzt“, stellt Turecek abschließend fest.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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