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Tag des Kaffees 2010

23.09.2010

Der 1. Oktober ist seit nunmehr neun Jahren dem Kaffee gewidmet. Kaffeehäuser, Espressi, Café-Konditoreien, Café-Bars und die Gastronomie lassen gemeinsam mit dem Handel Melange & Co hoch leben.

Kaffeehaus ist überall - so lautet ein Kapitel in Friedrich Torbergs legendärem Buch „Die Tante Jolesch“, das nicht nur sehr gut die Bedeutung des Wiener Kaffeehauses beschreibt, sondern damit auch den Nagel auf den Kopf trifft, denn am Tag des Kaffees ist das Kaffeehaus wirklich überall. Infotag für den Muntermacher „Durch den Tag des Kaffees rückt die Bedeutung von Kaffee als Genussmittel für einen Tag in den Mittelpunkt.

Auch wenn schon fast jeder Tag im Jahr unter einem bestimmten Motto steht, schafft es der Tag des Kaffees, Jahr für Jahr mediale Aufmerksamkeit zu erzielen, die der gesamten Branche dienlich ist. So sind die Zeitungen voll mit Information rund um den Muntermacher, und schon am frühen Morgen wird darüber im Radio berichtet. Mit einfachen Mitteln kann der Cafetier die Gäste informieren und mit einbeziehen“, erklärt Berndt Querfeld, FG Obmann der Kaffeesieder Wiens. Die Österreicher kommen jährlich auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 162 Liter Kaffee oder 8 kg Kaffeebohnen pro Kopf. Das sind ca. 2,6 Tassen pro Tag. Kaffee ist nach Wasser, aber noch vor Bier (108 Liter) eines der beliebtesten Getränke der Österreicher. Die ganze Bohne ist der beste Aromatresor für Kaffee und gewinnt mit steigendem Qualitätsanspruch der Konsumenten laufend an Bedeutung.

Imageförderer
„Der Tag des Kaffees ist bei den Gästen äußerst positiv besetzt, ist als Imageförderung für Kaffee zu sehen und bringt den Cafetiers eine Erhöhung des Kaffeeumsatzes“, ist Günter Ferstl FG Obmann Stellvertreter überzeugt. „Der Tag des Kaffees ermöglicht jedem Cafetier, seine Gäste rund um das Thema Kaffee zu informieren und Aktionen zu setzen, die auch beachtet werden. Die Kaffekultur wird der Tag des Kaffees aber nicht verändern. Dafür ist ein Tag im Jahr sicher zu wenig. Wirtschaftlich macht das weder Sinn noch Unsinn. Die Fachgruppe unterstützt ihre Mitglieder kostenlos. Sollte durch das Event ein Mehrumsatz erzielt werden, ist das erfreulich. Aber ich glaube, dass der Tag des Kaffees nicht den Umsatz ankurbeln kann. Vielmehr rückt er die Branche für einen Tag in den Fokus“, sagt Querfeld.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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