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Talente ins Rampenlicht

27.01.2006

Bereits zum neunten Mal küren Uncle Ben’s® und Gault Millau den Newcomer des Jahres und bieten engagierten jungen Köchen eine einmalige Chance, sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Manche Köche haben heute einen ähnlich hohen Bekanntheitsgrad wie Künstler oder Sportstars. Diese mediale Anerkennung einiger Spitzenköche dient dem Image der ganzen Branche und ist auch für den eigenen Karriereverlauf sehr hilfreich. Doch wie schafft man den Weg vom talentierten und engagierten Jungkoch zum allseits bekannten Starkoch?
Newcomer, die Neunte
Seit 1998 veranstaltet Uncle Ben’s® gemeinsam mit Gault Millau den Newcomer des Jahres. Ausdrückliches Ziel dieser Veranstaltung ist es, jungen, noch nicht so bekannten Köchen eine Bühne zu bieten, auf der sie sich einer breiten, kulinarisch interessierten Öffentlichkeit vorstellen können.
Im Laufe der Jahre hat die Bekanntheit und die mediale Berichterstattung über den Uncle Ben’s® Newcomer des Jahres beständig zugenommen.
Ein Mitgrund, weshalb diese Veranstaltung auch innerhalb der Branche einen so hervorragenden Ruf hat, liegt darin, dass die beteiligten Partner für ein kompetentes und vor allem nachvollziehbares Prozedere garantieren – und zwar von den Vorausscheidungen bis hin zum großen Finale, das traditionellerweise Mitte Mai im Restaurant „Le Ciel“ des Wiener Grand Hotels stattfindet.
Nur die Besten bewerten
Der Weg in dieses Finale ist sehr hart, aber fair. Die Vorausscheidungen finden in den Küchen der vom Gault Millau mit vier Hauben ausgezeichneten Top-Köche statt. Diese garantieren mit ihrem Ruf dafür, dass der fachlich bestgeeignete Koch zum Finale fährt.
Heuer ist der Weg ins Finale übrigens noch ein bisschen härter als im Vorjahr, weil es nach der Herabstufung des Wiener Steirerecks nur noch drei Vier-Hauben-Köche gibt: Walter Eselböck vom Restaurant Taubenkobel in Schützen wird die Bewerber aus Wien, Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark betreuen, während sich die fast benachbarten „Vierhauber“ Johanna Maier aus Filzmoos und die Brüder Obauer aus Werfen die Kandidaten aus dem Westen teilen.
Österreichische Kräuterküche
Wie jedes Jahr steht auch der diesjährige Newcomer unter einem kulinarischen Motto. Es lautet „Österreichische Kräuterküche“ und spiegelt den unübersehbaren Trend hin zur vermehrten Verwendung von frischen Kräutern wider.
Wie die Teilnehmer dieses Thema angehen, bleibt ihrer Kreativität überlassen. Die einzige Einschränkung im Finale liegt in einem vorgegebenen Warenkorb, der aus Gründen der Fairness für alle Köche gleich ist.
Im Prinzip ist jeder der drei Finalteilnehmer ja bereits ein Sieger. Dennoch will jeder Jungkoch, der es bis hierher geschafft hat, natürlich auch das Finale gewinnen. Worauf es dabei ankommt, verrät Vorjahressieger Thomas Göls auf der folgenden Seite im Interview.
Ein Newcomer, viele Sieger
Neben der Tagesform braucht man für den Sieg auch etwas Glück. Für Karl und Rudi Obauer zeichnen sich deshalb alle Teilnehmer bei einem Einstellungsgespräch aus: „Wer hier mitmacht zeigt, dass er Engagement hat und beruflich etwas weiterbringen will. Das ist in unserem Beruf eigentlich wichtiger als das bloße Talent.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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