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Tirol und Salzburg haben die meisten Hotelbetten

10.02.2011

Wien hat die größten Hotels – die nächtigungsstärksten Bundesländer freuten sich im Sommer 2010 über eine Rekordauslastung

Privatquartiere hatten eine schlechtere Auslastung als gewerbliche Betriebe – bei manchen kaum verständlich...

Österreichurlauber zieht es in den Westen des Landes. Rund die Hälfte der Beherbergungsbetriebe bzw. Betten stehen in den nächtigungsstärksten Bundesländern Tirol (23.800 bzw. 350.000) und Salzburg (11.700 bzw. 206.800), ergab eine Erhebung der Statistik Austria für November 2009 bis Oktober 2010. Landesweit standen Gästen in dem Zeitraum rund 1,09 Mio. Betten in 66.200 Betrieben zur Verfügung, womit der Bestand nahezu gleichgeblieben ist (+0,3 Prozent).

Bettenrückgänge gab es nur in Kärnten (–1,7 Prozent), Oberösterreich (–0,2 Prozent) und Niederösterreich (–0,1 Prozent). Den höchsten Zuwachs verbuchte das Burgenland (+2,1 Prozent). Mehr als zwei Drittel aller Betten standen in gewerblichen Betrieben, der Rest in Privatquartieren, welche eine deutlich geringere Auslastung hatten. Die Bettenzahl in Fünf- bzw. Vier-Stern-Hotels legte gegenüber 2008/09 um 2,5 Prozent zu.

Mehr Sommer- als Winterbetriebe
In der Sommersaison 2010 waren mehr Betriebe (64.400) geöffnet als im Winter 2009/10 (59.500), jedoch war die Bettenauslastung im Winter höher (38,4 Prozent in gewerblichen Betrieben, 23,7 Prozent in privaten) als im Sommer (36,3 bzw. 15,7 Prozent). Die größte Auslastung hatten Luxusherbergen (Winter 49,3 Prozent, Sommer 52,1 Prozent).

Im Zehnjahresrückblick erreichte die Bettenauslastung im Sommer 2010 in Tirol (27,4 Prozent) und Salzburg (27,8 Prozent) einen neuen Rekordwert. Die höchste Auslastung verzeichnete wenig überraschend Wien (Winter 62,9 Prozent, Sommer 47,3 Prozent). In der Bundeshauptstadt standen auch die größten Beherbergungsbetriebe (Winter 118 Betten, Sommer 119). Die kleinste Betriebsstruktur wies dagegen Vorarlberg auf (13 bzw. 12 Betten). Der Österreichschnitt lag bei 17 Betten im Winter und 16 im Sommer.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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