Direkt zum Inhalt
Skigebiet Kühtai

Tirol: Wintersaison im Plus

23.05.2016

Es begann problematisch mit zu warmen Temperaturen und zu wenig Niederschlägen. Aber dann kamen doch noch genug Wintertouristen, um Europas führender Wintersportdestination ein Plus bei den Ankünften von 4,5 % (5,8 Mio Gäste zwischen 1.11.2015 und 30.4.2016) und ein Plus von 3,3% bei den Nächtigungen (26,8 Mio) zu bescheren. Der bislang stärkste Winter war 2012/13. Wermutstropfen: Die Aufenthaltsdauer ist weiter rückläufig (4,6 Tage) und wachsende Belastungen drücken den Ertrag.

 

Entscheidende Erfolgsfaktoren: künstliche Beschneiung und treue deutsche Touristen, die fast die Hälfte des gesamten Nächtigungsplus beigesteuert haben. Auch die Niederländer, die Schweizer und die Österreicher selbst kamen vermehrt nach Tirol. Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter: „Wir haben trotz schwieriger Rahmenbedingungen und eines immer intensiver werdenden Wettbewerbs wieder ein beachtliches Ergebnis erzielt und unsere Position als Urlaubs- und Wintersportland Nummer eins der Alpen gefestigt.“ Trotzdem steht auch der Wintertourismus in Tirol vor einem Wandel. Darüber wird auf der Fachtagung theALPS (19.-21.10.) in Innsbruck diskutiert.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
Werbung

Weiterführende Themen

Hotellerie
11.02.2019

Jetzt kündigt auch das Land Tirol eine gesetzliche Registrierungspflicht für Sharing-Angebote an.

Hotellerie
28.01.2019

Die TUI Group erweitert das Angebot ihrer Lifestyle-Hotelmarke TUI Blue und plant bereits das dritte Haus in Österreich. Mit dem TUI Blue Fieberbrunn wächst das Portfolio der Erlebnis-Hotelmarke ...

Bedrohliche Idylle?
Tourismus
10.01.2019

Wie steht die Branche aktuell da? Auf dem Neujahrsempfang der Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft wurden unterschiedliche Signale ausgesendet. Das Schneechaos bleibt nicht folgenlos. ...

Tourismus
14.12.2018

Was wäre Österreich ohne seine Schutzhütten und Wanderwege. Seit 1981 wird daher der Verband alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) aus Tourismusförderungsmitteln unterstützt. Gefördert wird die ...

Tourismus
03.12.2018

Zwischen Kappl und St. Anton wird es keine Zusammenlegung der Skigebiete geben. Umweltgründe ausschlaggebend. 

Werbung