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Tiroler Winter punktet mit Qualität

28.03.2007

Ein ungebrochener Trend zur steigenden Internationalisierung, 2,6 % mehr Umsätze, 1,1 % weniger Übernachtungen und 3,4 % weniger Ankünfte - das ist die bisherige Bilanz (November bis Februar) im Tiroler Wintertourismus.

In der noch bis Ende April laufenden Wintersaison reisten insgesamt 3,156 Mio Gäste nach Tirol und verbrachten 16,666 Mio Übernachtungen im Herz der Alpen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (November bis Februar) ein Minus von 1,1 % bei den Übernachtungen und ein Minus von 3,4 % bei den Ankünften. Laut Tiroler Tourismusbarometer stiegen die Umsätze für Übernachtung und Frühstück nach einer repräsentativen Preiserhebung in ca. 8500 Beherbergungsbetrieben um 2,6 %. Im für die Gesamt-Winterbilanz bedeutendsten Monat Februar wurden 1,196 Mio Ankünfte (-3,1%) und 6,868 Mio Übernachtungen (-0,9%) registriert.

Damit zählt die bisherige Wintersaison-Zwischenbilanz trotz der schwierigen Schneeverhältnisse zu den fünf besten Winter-Zwischenergebnissen aller Zeiten, Pisten- und Servicequalität sind zentrale Wettbewerbsfaktoren. Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, sieht dieses Resultat als Beweis für die hohe Professionalität und das starke Engagement im Tiroler Tourismus: "Der gesamten Branche gebührt großes Lob. In der bisherigen Wintersaison wurde mit höchsten personellen und finanziellen Anstrengungen von Seilbahnern und Hoteliers alles dafür getan, unseren Gästen auch unter schwierigeren Bedingungen ein hervorragendes Winterurlaubserlebnis zu bieten. Insbesondere die Leistungen der Liftbetreiber und ihrer Beschneier und Pistenpräparierer sind hier hervorzuheben."

Die einzelnen Märkte im Detail. In nahezu allen wichtigen Herkunftsmärkten konnte eine positive Nächtigungsentwicklung registriert werden: Niederlande +0,5% (-1% Ankünfte), Großbritannien +3,5% (+3,2% Ankünfte), Schweiz +1,4% (+2% Ankünfte), Belgien +13,5% (-1% Ankünfte), Dänemark +11,2% (+10,9% Ankünfte), Italien +2,7% (+5,4% Ankünfte), Russland +18,4% (+18,1% Ankünfte), Polen +18,9% (+17,2% Ankünfte) und Tschechien +8,9% (+15,9% Ankünfte). Bei den Übernachtungen der Gäste aus Deutschland musste ebenso ein Minus (4,8%) verzeichnet werden (-8,3% Ankünfte) wie bei den Gästen aus Österreich (-4,6%, -1,8% Ankünfte) und aus Frankreich (-25,4%, -17,9 Ankünfte). Die Rückgänge aus Frankreich dürften auf die Einstellung der Flugverbindung von Paris nach Innsbruck zurückzuführen sein.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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