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Top-Tourismusorte in Klausur

31.07.2007

Es ist eine elitäre Runde, die sich mit „Best of the Alps“ zusammengeschlossen hat: Chamonix, Cortina d’Ampezzo, Davos, Garmisch-Partenkirchen, Grindelwald, Kitzbühel, Lech, Megève, Seefeld, St. Anton am Arlberg, St. Moritz und Zermatt.

Tourismusdirektoren und leitende Mitarbeiter dieser führenden Alpen-Orte trafen sich kürzlich in St. Anton am Arlberg zum Arbeitsmeeting. Neben budgetären und strukturellen Planungen widmeten sich die Top-Touristiker vor allem strategischen Fragen zur künftigen Positionierung der Alpenorte.

Luxuriöse Erwartungshaltung
Einen Grundstein für eine optimierte Marktorientierung hat die Gruppe im Rahmen eines gemeinsamen Quality-Checks gelegt. Diese online durchgeführte Gästebefragung hat Qualitätsbeurteilungen und Anspruchsstandards von Gästen zutage gefördert. „Die Erwartungen an unser aller Ski- und Alpinkompetenz sind überdurchschnittlich hoch. Das bestätigt, wie stark die Marken der einzelnen Orte mit Qualitätsattributen aufgeladen sind“, erläuterte Sammy Salm, Direktor von Grindelwald und Präsident der Gruppe. „Man könnte die Anspruchshaltung unserer Gäste im Durchschnitt schon fast als luxuriös bezeichnen“, ergänzte Roland Imboden, Direktor in Zermatt. Tenor der Gruppe: Das Ergebnis des Quality Checks sei der Auftrag, die hohen Anforderungen des Marktes noch weiter zu übertreffen. Denn: „Für Durchschnitt ist kein Platz mehr. In jeder Betriebs- und Angebotskategorie setzt sich nur noch Spitzenleistung durch“, so Armin Egger, Direktor von Davos Tourismus.

Bekleidungskollektion
Zu einer weiteren Stärkung der Marke „Best of the Alps“ soll die Zusammenarbeit mit einer exklusiven Bekleidungsmarke führen. Die Kooperationsverträge stehen vor der Unterzeichnung. Eine „Best of the Alps“-Kollektion, die weltweit in Shops der Edelmarke erhältlich sein wird, möchte man auf der ISPO 2008 präsentieren. Positiv beurteilten die Direktoren die konsequente Investitionspolitik in den einzelnen Orten. „Wer best of sein will, muss auch best of investieren“, so Davos-Chef Egger. Das vielfach strapazierte Thema Klimawandel betrachtet die Zwölferrunde als Chance und Herausforderung zugleich. „Der Großteil unserer Mitglieder liegt in einer Lage, wo Schneesicherheit gewährleistet ist. Und wir alle begegnen dem sommerlichen Hitzethema mit den Vorteilen eines durch und durch gesunden und erfrischenden alpinen Höhenklimas“, so Präsident Salm.

Um Skinachwuchs kümmern
Grund zum Zurücklehnen gebe es dennoch nicht. „Die Investitionen zur Verankerung des Wintersportangebotes werden von allen getätigt. Gleichzeitig müssen wir uns verstärkt um den Skinachwuchs kümmern“, meinte Wilma Himmelfreundpointner, St. Antoner Marketingleiterin und Vizepräsidentin von „Best of the Alps“.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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