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Tourismus begrüßt Joboffensive der Bundesregierung

12.09.2018

„Die vorgeschlagene Initiative zur Linderung des akuten Fachkräftemangels ist ein wichtiger Schritt – im Sinne der Wirtschaft und unserer Tourismusbetriebe,“  begrüßt Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die heute, Mittwoch, von den Bundesministerien für Digitalisierung und Wirtschaft sowie Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz veröffentlichte “Joboffensive der Bundesregierung- Fachkräftebedarf sichern“.

Neben der seit Jahren von der Tourismuswirtschaft geforderten Regionalisierung der Mangelberufsliste, die gerade für die westlichen Bundesländer von größter Bedeutung ist, enthält der Entwurf eine Erleichterung zum Zugang zur Rot-Weiß-Rot-Karte, einen Aufenthaltstitel für Lehrlinge sowie eine Jobinitiative für arbeitslose Asylberechtigte, um diese in Lehrverhältnisse zu bringen. Wesentliche Maßnahmen für Nocker-Schwarzenbacher, die diesbezüglich auch die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus unterstreicht.

Noch keine Gesamtlösung

„Gerade durch die Regionalisierung der Mangelberufsliste wird den Bundesländern, in denen eklatanter Fachkräftemangel herrscht, geholfen, indem über die Rot-Weiß-Rot Karte auch Drittstaatsangehörigen der Zugang zu Mangelberufen gewährt wird.“ Nocker-Schwarzenbacher: Der große Bedarf an Fachkräften könne nur durch verstärkte Ausbildung von Lehrlingen abgedeckt werden, hier könnte die geplante Initiative, arbeitslose Asylberechtigte in Lehrberufe zu bringen, für eine weitere Erleichterung und Rechtssicherheit sorgen. „Denn gerade die touristischen Betriebe agieren weltoffen und sind dankbar für jeden motivierten Lehrling,“ freut sich Nocker-Schwarzenbacher über gute „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels. „Angesichts der bedrohlichen Zahl von 162.000 fehlenden Fachkräften brauche es im nächsten Schritt allerdings eine umfassende Gesamtlösung,“ so Nocker Schwarzenbacher.

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