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Tourismus braucht dringend Saisoniers

16.11.2010

Wien. WKÖ-Tourismusobmann Hans Schenner betont die Wichtigkeit der Arbeitskräfte aus dem Osten für den Tourismus aufgrund der Aussage von FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer, dem die Arbeitsmarktöffnung für neue EU-Mitgliedstaaten ab Mai 2011 zu früh ist.

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Mit Unverständnis reagiert gestern der Sprecher der heimischen Tourismuswirtschaft, Hans Schenner, auf die Aussagen von FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer, demnach eine Öffnung des heimischen Arbeitsmarktes für neue EU-Mitgliedstaaten ab Mai 2011 - nach siebenjähriger Übergangsfrist - zu früh käme. Anderenfalls sei zu befürchten, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich weiter ansteige, polterte Hofer in einer Aussendung. 

Branche braucht Abwäscher und Zimmermädchen
Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaftin der WKÖ, stellt dazu klar: "Herr Hofer hat wenig Ahnung, was dentouristischen Arbeitsmarkt betrifft. Tausende Betriebe sind hiernämlich gerade bei Hilfsjobs wie Abwäscher oder Zimmermädchen vonausländischen Saisoniers abhängig und können ohne sie - speziell inder Saison - gar nicht aufsperren. Und wenn Betriebe nichtaufsperren, dann haben auch die österreichischen Mitarbeiterinnen undMitarbeiter keinen Job!" Die FPÖ, die sich gerne als Partei des Mittelstands tituliert, trifft damit genau den Mittelstand. 

Bereits gekürztes Saisonierskontingent
"Gerade, wo das Saisonierskontingent von Arbeitsminister Hundstorfer bewilligt wurde, kann ich FPÖ-Vizeobmann Hofer gerne eines sagen: Bundesminister Hundstorfer hat bereits das Kontingent gekürzt. Mit der Öffnung im Mai 2011 wird es wieder eine Kürzung im Saisonierkontingent geben. Hundstorfer lässt nur so viele Arbeitskräfte herein, wie wir wirklich brauchen und für Stellen, die nicht durch Österreicher abgedeckt werden können."

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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