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Tourismus- und Freizeitwirtschaft sichern Beschäftigung vor Ort

10.09.2009

Im Juni startete die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft (WKO) im Rahmen des 3. Tourismus-Arbeitsmarktgipfels die Kampagne "Tourismus … und die Jobs bleiben da!" und präsentierte diese gemeinsam mit Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer, vida-Vorsitzendem Rudolf Kaske und AMS-Vorstand Johannes Kopf.

v.l.n.r. Bgm. Ludwig Muxel (Bürgermeister der Gemeinde Lech), Bgm. Helmut Mödlhammer (Präsident des Österreichischen Gemeindebundes), KommR. Hans Schenner (Spartenobmann Tourismus- u. Freizeitwirtschaft Wirtschaftskammer Österreich)

Fortsetzung fand die Kampagne nun im Rahmen des Österreichischen Gemeindetages in Lech am Arlberg. Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Helmut Mödlhammer, Generalsekretär Robert Hink und Bürgermeister Ludwig Muxel, der Vorsitzende des Gemeindebund-Tourismus-Ausschusses, setzten ein gemeinsames Zeichen für die Unterstützung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft als sicherer und zuverlässiger Arbeitgeber, vor allem in kleinen Tourismusgemeinden.

KMU stärken und Beschäftigte im Tourismus nachhaltig halten

"Es geht uns vor allem darum, die Klein- und Mittelbetriebe in unseren Tourismusgemeinden zu stärken und so die Beschäftigten im Tourismus nachhaltig zu halten, und zwar in Jobs mit Standortgarantie", führte Präsident Mödlhammer beim Treffen mit den Tourismus-Vertretern im Rahmen des Gemeindetages 2009 aus.
"Unsere Initiative, die so genannte ‚Tourismus-Ortstafel', drückt genau das aus: Unsere Tourismusbetriebe sind untrennbar mit Standort-Treue und -Sicherheit verbunden und können nicht ins benachbarte Ausland abwandern. Wir können die Arbeitsplätze nicht auslagern. Wir sichern Beschäftigung vor Ort", unterstrich Tourismus-Obmann Schenner.
"Die Klein- und Mittelbetriebe, insbesondere im Bereich Tourismus, sind das wirtschaftliche Rückgrat vor allem kleinerer Gemeinden. Dem Tourismus kommt gerade dort besondere Bedeutung zu, weil er auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Beschäftigungsgarant ist", berichtete Ludwig Muxel aus seiner Tätigkeit und Erfahrung als Bürgermeister von Lech am Arlberg.
Innovation und Unterstützung für Betriebe vor Ort
Durch die Standortgarantie sei der Tourismus allerdings verstärkt von den gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Österreich abhängig. Deshalb sei nun Innovation und Unterstützung angesagt, damit Betriebe und Gemeinden investieren können und damit wettbewerbsfähig bleiben, so der gemeinsame Tenor.
Übers Jahr finden im Tourismus in Österreich mehr als 350.000 Menschen Beschäftigung. In Betrieben der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sind im Jahresdurchschnitt 226.000 Vollzeitäquivalente beschäftigt, davon entfallen ca. 190.000 Vollzeitarbeitsplätze auf das Hotel- und Gastgewerbe. Volkswirtschaftlich betrachtet sind 750.000 Arbeitsplätze - das ist jeder fünfte Vollzeitarbeitsplatz - direkt und indirekt von Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. (JR)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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