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Tourismusregion Kitzbühel wächst kräftig

10.05.2005

Eine höchst positive Bilanz zieht Kitzbühel Tourismus für die Wintersaison 2004/05 (November bis April) mit 601.420 Nächtigungen in seiner Region mit den Gemeinden Kitzbühel, Reith, Aurach und Jochberg. Ein Plus von 8,7 Prozent schlägt sich zu Buche, was einer Steigerung von gut 48.000 Nächtigungen entspricht. Brachte schon der Monat März durch das frühe Ostern für die Tourismusregion Kitzbühel mit über 40 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr ein sensationelles Ergebnis, so gab es sogar im April noch für die Stadt Kitzbühel ein Plus von 3,6 Prozent. In der gesamten Region schlug sich jedoch der April mit einem Minus von 15,7 Prozent nieder.
Die höchste Auslastung in der Wintersaison wies die Viersterne-Hotellerie mit 50,1 Prozent auf, gefolgt von den 3-Sterne-Betrieben mit 47,1 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 4,9 Tage. Die Altersgruppe zwischen 31 und 40 Jahre mit knapp 25 Prozent sind die häufigsten Urlauber, knapp gefolgt von den 41- bis 50jährigen. Weiters ist die Altersgruppe 31 bis 40 Jahre sowie 51 bis 60 und 61 bis 70 Jahre zu je über 10 Prozent vertreten.

Aus den ersten fünf Herkunftsmärkten konnten überall erhebliche Steigerungen verzeichnet werden. Spitzenreiter in der Nationenstatistik ist Deutschland mit einem Marktanteil von 31,7 Prozent (plus 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr), deutlich vor Österreich mit 20,1 (plus 13,2 Prozent) und Großbritannien mit 18,4 (plus 10,8 Prozent). Ziemlich weit abgeschlagen ist an vierter Stelle die Niederlande mit 4,2 (plus 17,9 Prozent) und an fünfter Italien mit 4,1 Prozent (plus 22,7 Prozent). Die weiteren der TOP-10 Herkunftsländer zwischen 2,5 und 1,5 Prozent Marktanteil sind die Schweiz mit Liechtenstein, die Republik Irland, Russland, die USA und Belgien.

Die sehr erfreuliche Winterbilanz 2004/05 lässt sich vor allem auf die gute Schneelage, die spektakuläre Innovation mit der Dreiseil-Umlaufbahn, aber auch auf die gute Öffentlichkeits- und Marktbearbeitung in den Kern- und Kontaktmärkten der Tourismusregion Kitzbühel zurückführen, so Tourismusdirektorin Renate Danler.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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