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Tourissimus 2010 ging nach Salzburg

29.04.2010

Der Österreichische Tourismus-Forschungspreis „Tourissimus" wurde an Mag.a (FH) Johanna Brugger, Absolventin der FH Salzburg, verliehen. Der Österreichische Tourismus-Forschungspreis „Tourissimus" wurde heuer bereits zum siebten Mal ausgetragen.

Mag.a Johanna Brugger (2. v. l.) konnte den Tourissimus 2010 an die FH Salzburg holen.

Der österreichische Tourismus-Forschungspreis prämiert herausragende touristische Diplom- und Masterarbeiten und möchte auf diesem Weg den Wissenstransfer zwischen den touristischen Ausbildungsinstitutionen und der Tourismuswirtschaft fördern. Der mit insgesamt über 3.000 Euro dotierte Preis wird von den Hauptsponsoren Wien-Tourismus, der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) sowie der WKO, Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, gestiftet. Norbert Kettner, Geschäftsführer des Wien Tourismus, erklärt, warum ihm die Unterstützung des Preises am Herzen liegt: „Der Tourismus in Österreich benötigt gut ausgebildete und innovative Kräfte. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir seit Jahren dieses Programm für den Nachwuchs unterstützen, und es ist immer wieder spannend zu sehen, welche kreativen Ansätze in den Arbeiten zum Vorschein kommen."

Die thematische Bandbreite der eingereichten Arbeiten war auch 2010 wie immer vielfältig und reichte von Dialysereisen bis hin zu self booking tools. Beim abschließenden Hearing wurden in Bad Gleichenberg die besten Arbeiten der hochkarätigen Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Laesser, Universität St. Gallen, dem interessierten Fachpublikum präsentiert. Mag.a (FH) Johanna Brugger beeindruckte sowohl das Publikum als auch die Jury mit einer technisch ausgefeilten Präsentation sowie fundiertem Inhalt.

In ihrer Arbeit „Andere Länder, andere Seiten" beschäftigte sich Johanna Brugger mit dem Thema der kulturorientierten Usability. Sie untersuchte, ob die kulturelle Zugehörigkeit eines Users die Usability eines touristischen Informationsportals beeinflusst.
Dabei wurde die grundlegende Frage aufgeworfen, ob sich der Mensch in einer immer unüberschaubareren Welt dem Vertrauten zuwendet oder ob sich eine Tendenz zu einer Konvergenz auf Ebene der Kulturen abzeichnet. Bei der Verlesung des Gesamtergebnisses betonte der Vorsitzende der Jury die interessante und inspirierende Themenstellung. Eine klare Konzeptionalisierung sowie Breite und Tiefe der Analyse zeichnen laut Jury die Arbeit besonders aus.

Mit einer Studie zum Marktpotenzial von Dialysereisen erreichte Christoph Dungl, MA, von der FH Wien den zweiten Platz. Evelin Tsirk, MBA, von der Modul University konnte mit ihrer Arbeit „An Image Study of Tallinn as a City Break Destination" überzeugen und erlangte den hervorragenden dritten Platz.

Im April 2011 wird der Tourissimus in Wien stattfinden. Details zur Ausschreibung und zur Einreichung werden im Herbst 2010 bekannt gegeben. Nähere Informationen zum Preis finden Sie unter www.tourissimus.at.

Die Siegerarbeiten sind in Kürze auf www.studien.at  erhältlich.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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