Direkt zum Inhalt

Touristen werden von der Ankunft bis zum Abflug im Wiener Café verwöhnt

03.11.2005

Mit dem neuen Café Melange am Flughafen-Wien schafft Airest ein Stück echte Wiener Kaffeehauskultur für ein internationales Publikum, und auch das Café zur Weinbörse Wien schätzen Wien-Touristen durch die familiäre, gemütliche Atmosphäre.

Airest, Österreichs führendes Unternehmen für Airline-Catering und Flughafen-Gastronomie, eröffnete am Pier West des Flughafens Wien das neue Café Melange. Wiener Kaffeehaustradition wird hier mit modernen Trends vereint. „Wir sehen das Café Melange als Gegenpol zur Hektik eines Flughafens. Gleichzeitig legen wir großen Wert auf Internationalität mit Betonung der nationalen Note“, erklärt Flughafen Vorstandsdirektor Christian Domany anlässlich der Eröffnung.
Panoramafenster und Webcams
Als Kooperationspartner konnte Airest das Traditionsunternehmen Julius Meinl gewinnen. „Unser Wunsch ist es, Wiener Kaffeehauskultur in die Welt hinauszutragen“, betont Thomas Meinl; dazu tragen vier erlesene Meinl-Kaffeesorten - Caffè del Moro, Sidamo Rubin, Super Premium Espresso spezial und ein koffeinfreier Kaffee - bei, aus denen 30 Kaffeespezialitäten zubereitet werden können. Das Café Melange hat alles, was zu einem echten Wiener Café nebst Kaffeespezialitäten gehört: Wiener Mehlspeisen wie die Sachertorte, Buchteln mit Vanillesauce, Apfelstrudel, eine Vielzahl internationaler Zeitungen, und für die musikalische Untermalung sorgt ein selbstspielendes Piano, das klassische Stücke der Wiener Musikszene zum Besten gibt. Um das Wohl der Gäste kümmert sich ein perfekt ausgebildetes Serviceteam, das zusammen 15 Sprachen spricht.
„Mit einem Investitionsvolumen von rund 300.000 Euro hat Airest in nur zwei Monaten die ehemalige Lufthansa VIP-Lounge in das Café Melange umgebaut, das Alt-Wiener Kaffeehausatmosphäre am Wiener Flughafen verbreitet“, so Bernhard Kotlan von Airest. Von den hinteren Tischen ermöglichen große Panoramafenster einen ungehinderten Blick auf das Flughafenvorfeld. Neben der traditionellen Kaffeehauseinrichtung hat Airest auf modernste Technik nicht verzichtet, die von den Gästen genützt werden können. Auf zwei Internet-Terminals kann beliebig gesurft oder der eigene Mail-Account gecheckt werden, über zwei Webcams können Gäste ein kurzes Video aufzeichnen und verschicken. Im neuen Lokal am Flughafen Wien erwartet Airest rund 200.000 Gäste pro Jahr.
Bei der Gestaltung des Kaffeehauses und im Produktangebot ließen die beiden Unternehmen Know-how und Erfahrung zusammenfließen. Dadurch steht den Gästen nicht nur ein umfangreiches Kaffeeangebot, sondern auch ein exquisites und exklusives Sortiment an ausgewählten Geschenkartikeln von Meinl am Graben zum Kauf zur Verfügung. Vorbild für die architektonische Gestaltung des Café Melange ist das Meinl Café in Chicago. „Mit diesem neuen Café wird der Abfluggast noch einen Eindruck von Wien mitnehmen und hoffentlich in guter Erinnerung behalten“, ist der Fachgruppenobmann der Wiener Kaffeehäuser Attila Kamarad überzeugt.
Kaffee und Wein
Vor nunmehr zweieinhalb Jahren siedelte sich am Wiener Parkring in einem ehemaligen Blumengeschäft das Café zur Weinbörse Wien an. „Ich habe eine gastronomisch-touristische Ausbildung und wollte mich immer schon selbständig machen, es musste auch nicht unbedingt ein Lokal sein. Aber es kommt immer anders, als man denkt“, so Sabine Haider, deren Mutter ein Innenstadt-Café eröffnete. Durch Mietvertragsprobleme wurde ein anderes Lokal gesucht und gefunden. Doch nun war Sabine Haider ein gebranntes Kind und klärte vor der Mietvertragsunterzeichnung alle gastronomisch rechtlich relevanten Punkte. „Ich habe mit praktisch Null Kapital begonnen, die Einrichtung selbst gemacht und aus den laufenden Einnahmen ein gemütliches Wohnzimmer zusammengestellt“, erklärt Sabine Haider ihr Raumkonzept, das ständig Neuerungen unterworfen ist und bewusst nicht einheitlich designt wurde. Was verbirgt sich nun wirklich hinter dem Namen Café zur Weinbörse Wien? Als das Café Ende 2002 eröffnet wurde, kam auch die Kaffeemarke Hausbrand H.Trieste auf den heimischen Markt. Haider verliebte sich mit dem ersten Schluck in diese Röstung und freut sich, dass sie heute ein Drittel der laufenden Kosten mit dem Kaffeeverkauf abdecken kann. In der Kaffeekarte finden sich nur die gängigsten Kaffeespezialitäten – alle auch zum Mitnehmen - wie kleiner und großer Mocca, Melange, Café Latte und Cappuccino sowie für die Gäste aus Westösterreich einen Verlängerten. „Seit das Hilton am Stadtpark wiedereröffnet hat, kommen auch wieder mehr Touristen zu uns, unter denen wir bereits Stammkunden haben, die sofort nach Ankunft zu uns auf ein Glas Wein oder einen Kaffee kommen“, freut sich Sabine Haider, die gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Schwester den Laden schupft.
Das Weinsortiment besteht hauptsächlich aus österreichischen Weinen, allerdings vorwiegend von unbekannten Winzern, die beste Qualität liefern. „Dies hebt uns von anderen Lokalen deutlich ab, was die Gäste ganz besonders schätzen. Wir organisieren darüber hinaus auch Abverkäufe für Vinotheken, die nur noch über ein paar Flaschen einer Sorte verfügen. „Ich habe bewusst keine Sommelierausbildung gemacht, weil da kommt man sehr schnell in eine eher abgehobene Schiene - und der Wein, der mir schmeckt, muss noch lange nicht meinen Gästen schmecken“, betont Sabine Haider. Das Café zur Weinbörse Wien wird als echter Familienbetrieb geführt. „Die Gäste schätzen die familiäre, freundliche und gemütliche Atmosphäre, wobei der Service vielleicht nicht immer ganz perfekt ist. Auf Vorbestellung gibt es Buffets für Firmen- oder Familienfeiern, für die meine Schwester verantwortlich zeichnet – sie kocht hervorragend“, schwärmt Haider, die darüber hinaus auch Musikabende und Weinverkostungen organisiert. Aber nur vom Wein- und Kaffeeverkauf könnte Sabine Haider nicht leben, und so ist sie im Zweitberuf noch AUA-Flugbegleiterin. Während sie auf Reisen ist, helfen die Eltern und die Schwester aus. „Ich bin davon überzeugt, dass das Lokal in ein paar Jahren auch eine Angestellte trägt.“

Info: Café Melange, Flughafen-Wien, Pier West, Tel. 01/ 7007-0
Café zur Weinbörse Wien, 1010 Wien, Parkring 4, Tel.: 01/513 41 56 oder 0660/26 30 191, www.weinboersewien.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Ein Hit auch bei  Einheimischen: das Sky-Restaurant auf dem Hotel Pitter.
Hotellerie
17.10.2019

Vor 20 Jahren pachtete Georg Imlauer sein erstes Hotel – heute ist Imlauer Hotels & Restaurants eine etablierte Marke mit 300 Angestellten. Nicht nur in Salzburg.

Gastronomie
17.10.2019

Fast jeder Wirt hatte schon einmal Probleme mit Anrainerbeschwerden. Warum zu fürchten ist, dass es durch das Rauchverbot noch schlimmer wird und welche Wege es gibt, um solche Konflikte zu lösen ...

Julia Kallinger (Produktmanagerin), Reinhard Andorfer-Traint (FB-Leiter), Alexander Wögerer (Wögerer), Veronika Herndler (Trainerin Service), Georg Franz Spiegelfeld (Kurator), Mike Schmitt (Lehrgangsleiter Bar), Gerold Royda (FG-Obmann Hotellerie OÖ), Silke Tautermann (Lehrgangsleiterin Wein).
Gastronomie
17.10.2019

Das Wifi Linz bietet jede Menge Fortbildung für Köche, Kellner und Gastronomen. Auch eine Abkürzung zum Lehrabschluss. Wir haben uns vor Ort umgesehen.

Gastronomie
17.10.2019

Tipp: Anwenderschulungen in den Mayway-Standorten Wr. Neudorf und Seiersberg.

 

Videos
10.10.2019

Wild! Martini-Gansl! Allein die Worte lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Besser als Wasser allerdings schmeckt Wein zu Wildbret und Martinigansl.

Werbung