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Touristiker immer gefragt

18.02.2010

Sonderthema Bildung. Die Vorzüge der Ausbildung am Kolleg für Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Innsbruck (TKI) liegen in der kurzen Studiendauer, dem hohen Praxisbezug und im familiären Ambiente. Seit über dreißig Jahren werden hier Touristiker ausgebildet, die auf der ganzen Welt gefragt sind.

Den Absolventen des Kolleg für Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Innsbruck stehen nach dem Abschluss alle Türen in der Tourismusbranche offen

Als im Jahr 1974 das Kolleg für Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit damaligem Standort Michael Gaismair Straße in Innsbruck gegründet wurde, wusste noch keiner, wie sich das TKI entwickeln wird. Nun über dreißig Jahre später kann man sagen, dass diese Ausbildungsstätte zu einer Topadresse in dem Segment geworden ist und sich weit über die Grenzen hinaus an Bekanntheit erfreut. Bis dato konnten hier über 3.000 junge Menschen aus aller Welt (aus 26 Nationen) zu Touristikfachmännern bzw. -frauen ausgebildet werden.

Bunter Mix aus aller Welt

Das heurige Studienjahr startete man am Kolleg wieder mit drei Klassen und insgesamt 75 Studierenden - wie immer ein bunter Mix aus jungen Menschen aus den verschiedensten Nationen der Welt. Die Ausbildung am TKI dauert insgesamt vier Semester. Die Studierenden werden hier für den Wirtschaftszweig Tourismus und Freizeitwirtschaft ausgebildet und erhalten jene Qualifikation, um in diesen beiden Bereichen im Inland, aber auch in allen anderen Ländern der Welt, arbeiten zu können. In diesen vier Semestern bekommen die Studiosi eine Ausbildung, die fachkundige und praxisorientierte Elemente beinhaltet. Also ein gutes Rüstzeug für eine Karriere. Diese Kombination aus Praxis und Theorie macht die Absolventen des Kollegs für Tourismus- und Freizeitwirtschaft attraktiv und am Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Kombination aus Theorie und Praxis

Der Auftrag des Kollegs ist es, den Studierenden während der Ausbildungszeit all jene Fähigkeiten zu vermitteln, die sie dazu befähigen, einen Beruf in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft auszuüben. Betriebswirtschaftliche, fachspezifische sowie praxisnahe Fächer wie Küchenorganisation und Restaurantwirtschaft für die Gastronomie und Hotellerie werden hier an diesem Ort gelehrt. Zum Unterschied zu anderen Berufsbranchen sind die Berufsaussichten der Absolventen des Kollegs ausgezeichnet. Unter anderem auch deshalb, weil die Absolventen durch die Verbindung von Praxis und Theorie eine sehr breit gefächerte Ausbildung erhalten. Sie sind vielerorts einsetzbar. Ihnen stehen nach dem Abschluss viele Türen im Bereich des Tourismus und der Freizeitwirtschaft offen. Anzutreffen sind die Absolventen in der Hotellerie und der Gastronomie, in Reisebüros, Kur- und Kongresszentren sowie in der Verkehrswirtschaft oder in der Tourismuswerbung und hier in allen Ebenen, auch in Führungs- und Leitungsfunktionen. Auch haben Studierende nach Ablegung ihrer Diplomprüfungen die unmittelbare Möglichkeit, einen eigenen Betrieb im Rahmen der Hotellerie und Gastronomie zu gründen. Das abgeschlossene Tourismuskolleg ersetzt in vollem Ausmaß die Unternehmerprüfung.

Zusätzliche Qualifikationen und Angebote

Das Angebot der Lehre orientiert sich am Markt sowie an den Bedürfnissen der Studierenden. Früher musste man zwischen den Ausbildungsschwerpunkten "Touristisches Management" oder "Spanisch" wählen, heute kann man beide Fächer nebeneinander setzen. Eine weitere Neuerung ist es, dass seit einem Jahr Russisch als Fremdsprache gelehrt wird. Für den Unterricht konnte man eine besondere Lehrerin gewinnen. Nämlich die Russisch Lektorin der Universität Innsbruck und die gebürtige Russin, Prof. Mag. Margarita Kolesnik-Eigentler. Ein seit langem fixer Bestandteil ist die Ausbildung zum Jungsommelier. Hier haben die Studierenden die Möglichkeit, alle Arbeitsbereiche eines Sommeliers, das Arbeitsjahr des Winzers, den Weinbau und die Kellertechnik etc. kennen zu lernen. Es konnte sichergestellt werden, dass diese Ausbildung für die Absolventen anerkannt wird und das Basisseminar der Ausbildung an der Weinakademie Österreich sowie drei Jahre Berufspraxis als Zugangsvoraussetzung für die Prüfung zum Dilpomsommelier am WIFI ersetzt. Der finanzielle Aufwand beträgt 50 Euro. Ansonsten käme diese Ausbildung auf 1.100 Euro.

Immer am Puls der Zeit

Die Sommermonate werden alljährlich dazu genutzt, die Ausbildungsstätte wieder auf Vordermann zu bringen, Ausbesserungsarbeiten durchzuführen und die Räumlichkeiten aufzupolieren. Heuer wurden die Lehrsäle mit vollkommen neuen Bildern ausgestattet, ein EDV-Saal zusätzlich in einen Aufenthaltsraum umgestaltet sowie die freien Internetzugänge im Haus weiter ausgebaut. Seit einem Jahr besteht ein Kooperationsabkommen mit der University of Derby in England. Die Absolventen des Kollegs haben nach ihrem Abschluss die Möglichkeit, ihre Studien dort fort zusetzen. Die zwei Jahre Ausbildung hier am Kolleg werden an der Universität von Derby zu 100 Prozent anerkannt. So verlieren sie keine Zeit bzw. müssen keine lästigen Wiederholungen des Stoffes in Kauf nehmen. Defacto heißt das für die Absolventen, dass sie in nur einem weiteren Studienjahr auf der renommierten Universität den internationalen Titel eines BA (Hons) Bachelors in Adventure, Events, Culture and Heritage Tourism oder Travel and Tourism Management erlangen können. Hängen sie noch ein weiteres Jahr dran, dann erwerben sie den MA Master. Auch garantiert die University of Derby allen ausländischen Studenten einen Studentenheimplatz in einer "Student Hall"! Derby ist eine kleine nette Stadt in den East Midlands, die etwa 15 Kilometer von Nottingham entfernt ist.

Weitere Informationen: Tel. 0512/58 10 00, Internet: www.tourismuskolleg.tsn.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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