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Touristische Infrastruktur gefordert

11.03.2005

ITB Berlin/Rienesl - Der Deutsche Tourismusverband (DTV) appllierte auf der ITB an alle Entscheider in den Ländern, Kreisen und Kommunen, die Rahmenbedinungen für eine erfolgreiche Tourismusentwicklung zu verbessern. Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Deutschland würde vielfach nicht angemessen eingeordnet ist DTV-Präsident Tilo Braune überzeugt. Mit über zwei Millionen Beschäftigte gehöre der Tourismus zu den potentesten Arbeitgebern in Deutschland. Vor diesem Hintergrund machte Braune auf weitere Bedingungen aufmerksam, die für das Wachstum der Branche notwendig seien. So mahnte der Präsident eine Förderpolitik der Weitsicht ein, deren Strukturen nicht an Verwaltungsgrenzen halt machen dürfen und plädierte dafür, dass die Fördermittel im Tourismus an die Einhaltung von Qualitätsstandards und Kompetenznachweisen gekoppelt werden sollten. Damit die vorhandenen Wachstumschancen richtig genutzt werden, empfahl der DTV den Städten und Gemeinden, die Vermarktung ihrer Urlaubsgebiete zu optimieren. Kooperationen und Vernetzungen seien die erfolgsversprechenden Instrumente der Zukunft. Zusätzlich forderte der DTV die Tourismusanbieter auf, ihr Bewusstsein für Qualität- und Servicestandards zu schärfen und zu verstärken. Neben der Qualitätsoptimierung und der gebotenen Professionalität sei von den Anbietern auch Innovationsfreudigkeit gefragt. Ein weiteres Ziel sei der Abbau bürokratischer Hemmnisse und die Einführung bundeseinheitlicher Regelungen, beispielsweise bei der touristischen Beschilderung. Bislang würden Überregulierung, diffuse Zuständigkeiten, hoher Bewilligungaufwand und teilweise Willkür eine gästefreundliche Orientierung verhindern.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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