Direkt zum Inhalt
Bettina Fleiss von Transgourmet (links) nahm den Preis von Monica Rintersbacher von Leitbetriebe Austria entgegen.

Transgourmet ausgezeichnet

29.01.2020

Transgourmet, Europas zweitgrößtes Unternehmen im Abhol- und Belieferungsgroßhandel für die Gastronomie, wurde erstmals als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert.

Thomas Panholzer, Geschäftsführer Transgourmet Österreich GmbH (links) und Georg Fersch, nationaler Standortgeschäftsleiter Transgourmet Cash&Carry.

Bettina Fleiss (Bereichsleiterin Marketing) nahm die Auszeichnung von Leitbetriebe Austria-Geschäftsführerin Monica Rintersbacher im Rahmen des Jahresstartevents von Leitbetriebe Austria entgegen. Als Leitbetriebe werden nach einem umfassenden Qualifikationsverfahren jene vorbildhaften Unternehmen ausgezeichnet, die sich zu nachhaltigem Unternehmenserfolg, Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung bekennen. „Das Thema Nachhaltigkeit begleitet uns als Gesellschaft in das neue Jahrzehnt. Als führender heimischer Gastronomiegroßhandel wollen wir unserer Vorreiterrolle auch diesbezüglich gerecht werden“, sagt Geschäftsführer Thomas Panholzer. Aspekte der Nachhaltigkeit betreffen sowohl das Food- als auch das Non-Food-Sortiment, die Logistik und die Standorte selbst. 

Erfolg mit Nachhaltigkeit und Regionalität

Die jetzt ausgezeichneten Bemühungen des Unternehmens schlagen sich auch im Umsatz nieder: Der stieg nämlich 2019 um knapp 10 Prozent. Wachstumstreiber waren Spezialsortimente wie die Nachhaltigkeitsmarke Vonatur und die Servicekompetenz für Köche mit dem Premiumsegment Cook. Auch die Übernahme von gastro Profi – einem Spezialisten im bereich italienische Gastronomie mit Fokus auf Ethno-Sortiment n- hat sich positiv ausgewirkt. Die Zustellung ist weiter gestiegen und machte zwischenzeitlich bereits 67% des Umsatzes aus. Im Bereich Cook ist aufffällig, das der Frischebereich hier über 80 Prozent des Nettoerlöses einfährt: Kunden fragen immer mehr nachhaltige und regionale Lebensmitteln nach. „Bei Transgourmet Cook zeigen wir auch unsere besondere Kompetenz in der individuellen Betreuung“, erklärt Geschäftsführer Thomas Panholzer. „Unsere Kunden wünschen sich nicht nur eine große Angebotsvielfalt, sondern erwarten sich auch, dass wir ihre Wünsche und Anregungen hinsichtlich Sortimentserweiterung mit aufgreifen, was wir natürlich regelmäßig tun.“

Expansion: Tirol, Pinzgau, Niederösterreich

Man möchte auch weiter expandieren: Panholzer sieht „weiße Flecken“ in Tirol, im Salzburgerischen Pinzgau sowie in Niederösterreich und im Westen Wiens. Trotz der teilweise sehr langwierigen Genehmigungsprozesse ist er zuversichtlich, „2020 einen Spatenstich vornehmen und damit den Grundstein für einen weiteren Standort legen zu können.“ Dabei werden die neuen Standorte weiterhin als „Multichannel“-Systeme mit Abholung und Zustellung konzipiert.

Ökologie trifft Ökonomie

Bestehende Standorte werden modernisiert. So wird etwa der Transgourmet Cash&Carry Standort Graz Zentrum bei laufendem Betrieb vollständig umgebaut, das Investitionsvolumen beträgt 2,6 Millionen Euro. Im Transgourmet Großmarkt in Brunn am Gebirge wird die Kühltechnik um zwei Millionen Euro erneuert, drei weitere Standorte werden – so wie vergangenes Jahr der Standort Villach – mit neuer LED-Beleuchtung ausgestattet. Das größte Umbauprojekt mit einem Investitionsvolumen von fünf Millionen Euro stellt das Zentrallager in Traun dar: Neben einer neuen Kühltechnik wird hier massiv in die Prozessoptimierung investiert. Insgesamt steht dieses Jahr ein Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Werbung

Weiterführende Themen

Sind österreichische Produkte per se besser?
Gastronomie
30.07.2020

Sollen mehr regionale Produkte auf den Tellern der Gäste landen? Die ÖGZ lud Vertreter der führenden Gastro-Großmärkte zur Diskussionsrunde: Manfred Kröswang, Christoph Kastner, Lorenz Wedl,  ...

Kommt das Schnitzel aus Österreich? Regionalität wird oft über Landesgrenzen definiert.
Szene
23.07.2020

Wird künstliche Intelligenz künftig ganz automatisch die Warenbestellung erledigen? Wir haben mit dem Handelsexperten Prof. Peter Schnedlitz über seine Einschätzung gebeten. Weitere Themen: Warum ...

Von links nach rechts: Peter Krug (Geschäftsführer), Franz Sinnesberger (Geschäftsführender Gesellschafter), Alexander Kiennast (Geschäftsführender Gesellschafter)
Gastronomie
22.06.2020

Die beiden Eigentümer Franz Sinnesberger und Alexander Kiennast werden künftig gemeinsam mit Peter Krug die Geschäfte der Eurogast führen. Susanna Berner verlässt das Unternehmen.

Foto mit Abstand, weil sicher ist sicher: Julius Kiennast, Klaus Grandits, Martin Greßl (AMA) und Alexander Kiennast.
Gastronomie
11.06.2020

Mit Starthilfen für Zustellung, Abholung und Digitalisierung sowie der neuen Fleischmarke „Genuss Rind“ und der Fertiggericht-Linie „Cut&Serve“ will Eurogast Kiennast Gastronomen durch diese ...

Tourismus
07.05.2020

Manche prophezeien, dass die Covid-19-Krise im Tourismus die Transformation zu einem nachhaltigen Tourismus fördern wird. Harald Friedl, Professor für Ethik und nachhaltigen Tourismus an der FH ...

Werbung