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Traumhafte Ideen

14.10.2010

Kleine Hotelchronik: Wie aus einem Gasthof in Gerlos im Zillertal das Traumhotel Alpina mit Wellness-Schlössl wurde. Auch Träume fangen einmal klein an: Im Jahr 1970 beschloss der Familienrat Hollaus den Bau eines neuen Gasthofs in Gerlos.

Das Traumhotel Alpina in Gerlos lädt zum Träumen ein

 Bereits ein Jahr später wurde der Gasthof Alpina eröffnet – ein traditioneller Tiroler Familienbetrieb mit 50 Betten. Damit war der Traum noch nicht zu Ende: Es folgten weitere Investitionen, und so entstanden nach und nach eine gemütliche Hausbar und im Erdgeschoß eine für die 70er-Jahre großzügige Sauna. Die logische Folge war der weitere Ausbau des Hotels auf nunmehr 84 Betten – und aus dem Gasthof wurde 1980 das Sport­hotel Alpina. Und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit, und so sprangen die Hollaus auf den Zug der Wellness-Bewegung auf. Das im Jahr 1998 errichtete Wellness-Schlössl verfügt über ein osmanisches Dampfbad, eine Tiroler Schwitzstube sowie ein Kräuter- und Solebad. Der Hotelname wurde 2006 nochmals geändert, aus dem Sporthotel wurde das Traumhotel Alpina, erst kürzlich als Vier-Sterne-Superior-Hotel ausgezeichnet, und verfügt nunmehr über 120 Betten.

Mitarbeiter als Fluchthelfer
„Der Traum“, sagt Mitinhaber und Geschäftsführer Reinhard Hollaus, „ist unser Programm, unsere Botschaft und unser Anspruch.“ Das Traumhotel-Team möchte seinen Gästen ein Ambiente aus Luxus, Entspannung und Wohlfühlen bieten, damit diese nach ihrem Aufenthalt sagen können: „Hier bin ich angekommen, hier fahre ich gerne wieder her und empfehle diesen Traum weiter.“ Um freilich den Traum von einem gelungenen Urlaub wahr werden zu lassen, bedarf es vorzüglicher Angebote. Hierin zeigt sich das Traumhotel keineswegs verträumt: Im Sommer gibt es Wanderangebote für Stubenhocker, Naturfreunde und Gipfelstürmer und im Winter heißt es hinaus in den Schnee.

„Einmal träumen“, sagt Reinhard Hollaus, „heißt auch, einmal Zeit für sich zu haben, dem Diktat des Terminkalenders entfliehen. Die „traumhaften“ Mitarbeiter und das behagliche Interieur – gemütliche Zimmer mit viel Holz, teilweise mit Kachel­öfen – bewähren sich als kompetente „Fluchthelfer“ aus dem Alltag. Sei es die eigens eingerichtete Traumbibliothek, der Traumshop, immer wieder zu findende Dreamcatcher – jene Traumfänger, mit denen die Indianer Alpträume vertrieben – oder im ganzen Hotel platzierte Traumzitate – der Hotelname ist bei uns Programm und wird Tag für Tag Wirklichkeit. Schöne Träume sollen natürlich auch den Schlaf des Hotelgastes begleiten. Die Zutaten für einen guten Schlaf sind gesunde Matratzen und viel frische Luft.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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