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Natura startet mit 100 Bio-Artikeln.

Trotz Lockdown: Transgourmet launcht Biomarke

08.04.2021

Unter der Marke „Natura“ baut der Großhändler Transgourmet ein Bio-Vollsortiment in Großgebinden zu leistbaren Preisen auf. Zunächst sind 100 Produkte verfügbar.

Mitten im Lockdown sind Produkteinführungen eigentlich abgesagt. Der Gastronomie-Großhändler Transgourmet trotzt dieser Regel und lanciert die Bio-Eigenmarke Natura. Und das gleichzeitig in allen Kernmärkten Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich.

Bio hat Wachstumspotenzial

Das bemerkenswerte an der neuen Linie? Dabei soll es sich um das größte Bio-Sortiment in Österreichs Gastro-Großhandel handeln. „Wir folgen EU-Standards und darüber auch den österreichischen AMA-Gütesiegel Kriterien“, sagt Transgourmet-Österreich-Geschäftsführer Thomas Panholzer im Gespräch mit der ÖGZ.

Sein Unternehmen wolle für die immer stärker wachsende Nachfrage von Bio in der Gemeinschaftsverpflegung ein Angebot machen. Aber freilich auch für die Gastronomie, in der der Bio-Anteil derzeit noch bei bescheidenen 6 Prozent liegt. Gerade jetzt im Lockdown werde für die langersehnte Wiedereröffnung geplant. Insofern passe die Markteinführung auch in die jetzt turbulente Zeit.

Das Potenzial für eine deutliche Steigerung ließe sich aus der Entwicklung der vergangenen Jahre ablesen, meint Manuel Hofer, Geschäftsleiter von Transgourmet Österreich.

Welche Produkte hat Natura?

Ab sofort sind rund 100 Produkte unter der Marke „Natura“ verfügbar. Dabei handelt es sich um Obst und Artikel aus dem Trockensortiment (Nudeln, Nüsse und Müslis, Kaffee…). Die Herkunft der Artikel ist international. So wäre ein VK-Preis erzielbar, der nicht höher als jener von bekannten Marken sei und außerdem hätten auch Österreichs Bio-Hersteller Exportchancen, meint Hofer gegenüber der ÖGZ. Er kündigt an, dass noch 2021 auch Fleisch (von Rind über Schwein bis zu Geflügel) ins Natura-Sortiment aufgenommen wird, um der Marke schrittweise die volle Sortimentspalette zur Verfügung zu stellen.

Mehr zum Thema lesen Sie in der kommende ÖGZ-Ausgabe!

 

Autor/in:
Daniel Nutz
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