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Tüchtiges Genießerland: Vorarlberg

13.10.2004

Dass die Vorarlberger ein tüchtiges Volk sind, ist österreichweit bekannt. Doch hier lässt sich nicht nur gut arbeiten, sondern auch genussvoll urlauben. Die sechste Rekord-Saison in Folge zeigt, dass beim Tourismus Genuss und Tüchtigkeit Hand in Hand gehen.

Per Ende Juli 2004 stieg im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Mitarbeiter im Vorarlberger Tourismus um 308 Arbeitnehmer oder um 3,1 Prozent auf den neuen Rekordwert von 10.190 Mitarbeitern.
Davon beschäftigt die Gastronomie und Hotellerie 8.775 Mitarbeiter und weist eine Steigerung um 123 Arbeitnehmer oder 1,4 Prozent aus.
Die restliche Freizeitwirtschaft beschäftigt 1.415 Mitarbeiter und weist eine Zunahme um 185 Arbeitnehmer oder 15 Prozent aus.
In Summe sind das erstmals auch im Sommer mehr als 10.000 Mitarbeiter, genau 10.190 oder 308 Arbeitnehmer bzw. 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das bedeutet den sechsten Sommer-Beschäftigtenrekord des Tourismus in Folge. Im vergangenen Winter waren 11.969 Mitarbeiter beschäftigt, was ebenfalls einen Rekord darstellte, für die Wintersaisonen der fünfte in Folge.

Zunehmende wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus
Der Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer, Rudi Morscher, freut sich über dieses Ergebnis und weist darauf hin, dass der Tourismus als Arbeitgeber auch in wirt-schaftlich schwierigen Zeiten damit weiter an Bedeutung gewonnen habe.
Besonders wichtig erscheint Morscher die Arbeitgeberfunktion in den Talschaften, wo es wirtschaftlich keine brauchbaren Alternativen gibt sowie die befruchtende Wirkung des Tourismus auf die vielen Handels-, Gewerbe- und Verkehrsbetriebe.
Über die direkten Einnahmen dieser Branchen aus dem Tourismus hinaus fließt auch ein wesentlicher Teil des gastgewerblichen Umsatzes in Form des Wareneinsatzes und der hohen Investitionen wieder in fast alle Bereiche der Wirtschaft. Tourismusbetriebe können auch nicht auslagern, ihre Wertschöpfung ist zwingend mit dem Standort im Lande verbunden.

Morscher leitet daraus den Anspruch auf eine erhöhte Wertschätzung gegenüber dem Tourismus ab. Nicht zuletzt haben die Einnahmen aus und die (Neben-)Beschäftigung im Tourismus für die Landwirtschaft besondere Bedeutung.
Ohne diese Nebeneinnahmen könnte sich mancher landwirtschaftliche Betrieb in den Bergtälern nicht halten, was wiederum negative Auswirkungen auf die Landschaftspflege und damit auf den Tourismus hätte.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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