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Über 40% wollen weg

30.06.2020

Über 40% der F&B Fachkräfte denken darüber nach, die Branche zu wechseln

Kaum eine Branche ist derart stark von den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen betroffen wie Gastronomie und Hotellerie. Wie sich diese Entwicklung auf die Arbeitnehmer der Branche auswirkt, hat die Jobbörse Gronda in einer online Umfrage mit über 1000 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Mai dargestellt.

Das Ergebnis: F&B Fachkräfte sind stark verunsichert und blicken der Zukunft zum Teil sehr pessimistisch entgegen.

Größte Sorge Jobverlust

Die Ergebnisse zeigen die dramatische Realität der Fachkräfte: Fast 60 % der Befragten sehen “schlechte” bzw. “sehr schlechte” Chancen darin, in Zukunft einen neuen Job innerhalb der Branche zu finden. Über 25 % der angestellten Fachkräfte haben laut Studie Angst ihre derzeitige Anstellung zu verlieren, 7,4 % haben sie bereits aufgrund des Coronavirus verloren. Fast die Hälfte aller Befragten, die sich derzeit noch in einem Angestelltenverhältnis befinden, sind in Kurzarbeit, und 12.6 % bekommen ein geringeres Gehalt als zuvor.

Branchenwechsel als Ausweg

Für zahlreiche Fachkräfte haben diese Sorgen nun eine mögliche berufliche Umorientierung zur Folge. Laut Studie überlegen 41 % aller befragten Fachkräfte in einen anderen Industriebereich wechseln. Das wäre für die bereits angeschlagene Branche eine katastrophale  Entwicklung. Seit Jahren kämpfen Gastronomie und Hotellerie mit akutem Fachkräftemangel. Die Folgen der Corona-Pandemie könnten sich im Nachhinein noch dramatischer auf das Gewerbe auswirken, als zunächst angenommen.

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