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Überdurchschnittliche Steigerungen im Waldviertel-Tourismus

22.10.2007

Während der ersten acht Monate des heurigen Jahres konnte im Waldviertel eine Steigerung sowohl der Ankünfte als auch der Nächtigungszahlen erzielt werden. Mit einem Plus von 10,23 Prozent bei den Ankünften und 6,5 Prozent bei den Nächtigungen liegt die Region über dem niederösterreichischen Durchschnitt.

"Als Waldviertler freue ich mich ganz besonders, dass meine Heimat so erfolgreich ist. Bei den Ankünften verzeichnet das Waldviertel mit Abstand die höchste Steigerung aller sechs Destinationen in Niederösterreich und beweist wieder einmal, dass es nicht nur auf der Landkarte, sondern auch in der Statistik ‚ganz oben’ ist", meinte dazu Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann.

Bei den aus Österreich stammenden Waldviertel-Gästen konnte ein Plus von 7,6 Prozent bei den Ankünften bzw. ein Plus von 4 Prozent bei den Nächtigungen erreicht werden. Auch die Anzahl der deutschen Gäste des Waldviertels stieg heuer von Jänner bis August um 10 Prozent. Die Ankünfte aus Tschechien stiegen um 20 Prozent.

Mehr als 47 Prozent der Hotelnächtigungen entfallen auf den Vierstern-Bereich, das entspricht einer Steigerung der Gäste im Vergleich zum Vorjahr von mehr als 12 Prozent. Auch die Verweildauer der Gäste liegt in diesem Bereich etwas höher. Mit der Nachfrage stieg im heurigen Jahr auch das Angebot im Vierstern-Sektor: Mit den Neueröffnungen des Hotels Öhlknechthof in Horn und des Hotels zur Schonenburg in Schönberg am Kamp ist das Waldviertel um zwei derartige Betriebe reicher.

Auch der Trend zum "Urlaub am Bauernhof" hält an: Die Steigerung der Ankünfte liegt hier mit plus 6,1 Prozent deutlich über dem Wert von 2006. Auch hier sind die Qualitätsbetriebe am Vormarsch: Bereits knapp die Hälfte aller "Urlaub am Bauernhof"-Betriebe hat mittlerweile vier Blumen vorzuweisen.

Die Website www.waldviertel.or.at erfreut sich ebenfalls von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit. In den ersten neun Monaten dieses Jahres fanden über 408.000 Zugriffe statt - das sind um 67 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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