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Umbau aus Cashflow finanziert

25.03.2010

Das Wiener Hotel Donauwalzer ist mit seiner neuen Homepage auch auf Facebook und Twitter vertreten und lädt zum Schlafen im Wasserbett ein

Katharina Kluss verwöhnt ihre Gäste mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet

Die neuen Wege der Kommunikation beherrschen nunmehr auch den Alltag im Wiener Drei-Sterne-Hotel Donauwalzer. „Die Anfragen erfolgen immer kurzfristiger, daher möchten wir vermehrt mit unseren Gästen in Kontakt treten. Der neue Internetauftritt listet nicht nur zehn Gründe auf, warum man das Hotel Donauwalzer buchen soll, sondern wir sind mit der neuen Seite auch auf Facebook und Twitter vertreten und wollen regelmäßig neue Fotos auf Flickr stellen“, erklärt die junge Hoteldirektorin Katharina Kluss.

Neupositionierung
Sie hat 2006 den Betrieb ihrer Eltern übernommen und den Satz eines Gastes zum Werbeslogan des Hauses gemacht: „Das Drei-Sterne-Haus verfügt über den Service eines Vier-Sterne- und den Charme eins Fünf-Sterne-Hotels.“ Die Gäste schätzen das mehr als reichhaltige warme und kalte Frühstücksbuffet. Das Hotel verfügt über 74 individuell eingerichtete Zimmer, manche davon mit Wasserbetten oder Whirlpool-Badewanne. Der kleine Wellnessbereich mit Sauna, Infrarotkabine und Whirlpool kann nur von Gästen und nach vorheriger Reservierung benützt werden. „Wir wollen, dass sich die Gäste auch in der Sauna wohlfühlen, und daher steht ihnen diese für zwölf Euro pro Person exklusiv zur Verfügung. Im Preis inkludiert sind Bademantel und Badeschuhe“, betont Kluss.
Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen des Wachstums. „Wir konnten unseren Umsatz nach Steuern um 20 Prozent steigern – bei einer durchschnittlichen Auslastung von 76 Prozent. Ich führe dies auf die Neupositionierung des Hotels und den damit verbundenen neuen Marktauftritt zurück. Wir möchten unseren Stammgästeanteil, der derzeit bei 20 Prozent liegt, steigern und uns mehr Richtung Businessgäste positionieren“, erklärt Katharina Kluss. „2010 wird für uns eine Herausforderung – der Jänner war um 16 Prozent schwächer als 2009.“

Während andere jetzt die Werbetrommel rund um gezielten Umweltschutz rühren, lebt man diesen im Hotel Donauwalzer seit 18 Jahren. „Die Warmwasseraufbereitung erfolgt über eine Solaranlage, ökologische Reinigungsmittel sind bereits Standard, und die Umstellung auf Energiesparlampen wird derzeit vollzogen. Nur Regenwasser können wir aus baulichen Gründen nicht nutzen“, verrät Kluss. Auch die nächsten Umbauarbeiten stehen an, feiert doch das Hotel 2011 sein 110-jähriges Jubiläum.
„Wir möchten dem Haus wieder seinen ursprünglichen Jahrhundertwende-Charme, der bei den letzten Renovierungsarbeiten abhanden gekommen ist, wiedergeben“, sagt die Hoteldirektorin. Im Rahmen der Umbauarbeiten bei laufendem Betrieb wird die Küche erneuert und zwei Zimmer behindertengerecht beziehungsweise rollstuhltauglich gemacht. „Geplantes Umbauinvestitionsvolumen sind 400.000,– bis 500.000,– Euro, die wir aus unserem Cashflow heraus finanzieren. Nach dem Umbau möchten wir als Drei-Sterne-superior-Hotel am Markt firmieren“, betont Katharina Kluss.

(Redaktion: Irene Stelzmüller, ÖGZ)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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