Direkt zum Inhalt
v.l.o.: Katrin Wilfling, Il Sapore, Oberwart; Hans Stöckl, Gasthaus Nestroy, Wien; Heinz Pollischansky, Stiegl-Ambulanz, Wien; Elisabeth Melichar-Haimeder, Nibelungenhof, Traismauer.

Umfrage der Woche: Aus für Rauchverbot - wie denken Sie darüber?

19.12.2017

Wir haben uns umgehört: Katrin Wilfling, Il Sapore, Oberwart; Hans Stöckl, Gasthaus Nestroy, Wien; Heinz Pollischansky, Stiegl-Ambulanz, Wien; Elisabeth Melichar-Haimeder, Nibelungenhof, Traismauer.

 

Katrin Wilfling, Il Sapore, Oberwart
„Seit Eröffnung unserer ‚FeinkostBar‘ ist das Thema Rauchen für uns vom Tisch. Da wir außer Wein, Prosecco und Kaffee auch unsere Feinkostlinie und Delikatessen aus Italien anbieten, war klar, dass bei uns nicht mehr geraucht wird. Ich möchte mich in meinem 30 m2 großen Lokal nicht dem Passivrauchen ausliefern – so viel Egoismus im Sinne meiner Gesundheit darf ich mir gönnen. Ein paar Stammgäste sind Raucher – die haben aber kein Problem, vor die Tür zu gehen.“

Hans Stöckl, Gasthaus Nestroy, Wien
„Wir haben uns, unabhängig von Gesetzesänderungen, entschlossen, ab Ostern 2018 unseren Betrieb auf Nichtraucher umzustellen und den Raucherbereich aufzulösen. Einerseits weil die Nachfrage nach Nichtraucherplätzen stark zugenommen hat, andererseits weil das Nebeneinander Raucher und Nichtraucher nicht konfliktfrei funktioniert. Wir erwarten für das Getränkegeschäft Einbußen, hoffen aber, mit dem Speisenverkauf das wieder wettmachen zu können.“

Heinz Pollischansky, Stiegl-Ambulanz, Wien
„Als Initiator der Petition gegen das absolute Rauchverbot sehe ich es als äußerst positiv, dass die bewährte österreichische Lösung mit einem Angebot an Nichtraucherlokalen und -bereichen sowie Raucherlokalen/
-bereichen beibehalten wird. Das haben zwei Drittel der heimischen Gastronomen befürwortet. Vor allem für kleine Lokale, Nachtlokale und Diskos ist das gut. In meinem Lokal gibt es einen getrennten Nichtraucherbereich, den werden wir beibehalten.“

Elisabeth Melichar-Haimeder, Nibelungenhof, Traismauer
„Die Entscheidung ist getroffen und somit zu akzeptieren. Wünschenswert wäre es, Verbote mit Ausnahmen zu unterlassen – entweder ganz verboten oder ganz erlaubt. Alles andere führt zu Verwirrung. Beim Mitarbeiterschutz frage ich mich, warum das in anderen Branchen nicht aufgegriffen wird. Ich habe noch nie gehört, dass z. B. ein Asphaltierer gegen das Einatmen von Teer geschützt werden soll. Ich selbst bin übrigens bekennende Nichtraucherin.“

Autor/in:
ute.fuith
Werbung

Weiterführende Themen

Aufgeben ist für Gerold Ecker keine Option. Seine unternehmerische Existenz steht auf dem Spiel.
Gastronomie
12.03.2019

Mit dem Start der Outdoorsaison poppen auch wieder ungelöste Probleme mit den Pachtflächen am Donaukanal auf. Die neu ausgeschriebenen und an Gastronomen vergebene Flächen können nicht alle ...

Jetzt gemeinsam mit World Vision bedürftige Kinder unterstützen! www.worldvision.at/gastronomie
Gastronomie
11.03.2019

Die Kinderhilfsorganisation World Vision Österreich bietet ab sofort ein ganz spezielles Angebot für alle Gastronomiebetriebe, die soziales ...

Fergus Henderson serviert Knochen als Signature-Dish – und verlangt 10,80 Pfund dafür.
Gastronomie
07.03.2019

Ein Gericht kann als perfektes Marketingtool dienen. Und das nicht nur für die Spitzengastronomie. 

 

Europäisches Küchen- und Serviceniveau kommt in Indonesien gut an.
Gastronomie
07.03.2019

Ein Osttiroler Wirtssohn betreibt auf einer idyllischen Insel in Indonesien ein Restaurant und ein kleines Bungalow-Hotel. Wie funktioniert das: Gastgeber in den Tropen?

 

Gastronomie
07.03.2019

Die ÖGZ hat bei Fischsommelier Michael Smejkal von Transgourmet nachgefragt.

 

Werbung