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v.l.o.: Raf Toté (Der Belgier Brewing), Kurt Tojner (Rodauner Biermanufaktur), Alfried Borkenstein (Alefried), Johannes Kugler (Brew Age).

Umfrage der Woche: Biere von kleinen Brauereien

14.12.2017

Was macht Biere aus kleinen Brauereien interessant für die Gastronomie? Wir haben uns umgehört: Raf Toté (Der Belgier Brewing), Kurt Tojner (Rodauner Biermanufaktur), Alfried Borkenstein (Alefried), Johannes Kugler (Brew Age).

 

Raf Toté, Der Belgier Brewing
„Das Besondere an meinen Bieren ist, dass sie nach belgischer Tradition gebraut werden. Allerdings verwende ich – soweit möglich – Zutaten aus Österreich. Meine Biere haben eine geschmackliche Komplexität, die sich sehr gut für Foodpairings eignet. Ich schule auch gerne das Personal meiner Kunden und es zeigt sich, dass der Bierabsatz dadurch steigt. Vertrieben wird mein Bier direkt, ich befinde mich aber schon in Gesprächen mit einigen Getränkehändlern.“

Kurt Tojner, Rodauner Biermanufaktur
„Meine Biere sind feingezeichnet, sie sind nicht brüllend und stark. Sie fügen sich schön in den Geschmack von Speisen ein und können diese ergänzen. Das Wiener Lager etwa passt perfekt zu Wiener Küche. Das Smoked Ale ,Gselchter‘ hat eine Smoked-Note, die gerade bei Fleischgerichten geschmacklich noch einen Tick draufsetzen kann. Vertrieben werden meine Biere über Ammersin und andere kleine Händler. Man kann aber auch direkt bestellen.“

Alfried Borkenstein, Alefried
„Meine Biere erzählen eine Geschichte, sie machen Gästen Spaß und bieten daher einen Mehrwert. Gerade heute, wo alles globalisiert ist, ist es spannend, wenn man ein Produkt bekommt, dessen Herkunft man kennt. Da geht es letztlich auch um Handarbeit und lokale Verbundenheit. Heutzutage ist das ein echtes Luxusgut. Ich vertreibe meine Biere übrigens direkt, Bestellungen sind telefonisch oder per Mail möglich.“

Johannes Kugler, Brew Age
„Biere aus kleinen Brauereien bieten vielfältige Chancen für Gastronomen. Man kann seinen Gästen zusätzlich zu den klassischen Bieren etwas anbieten, das sie noch nicht kennen und sie damit überraschen. Zusätzliche Biere auf der Karte haben aber noch einen Effekt: Sie unterstützen den Verkauf des ‚1er-Bieres‘, der Absatz steigt dadurch. Wir vertreiben beispielsweise über Ammersin, Kolarik & Leeb, Getränke Wagner, aber auch direkt.“

Autor/in:
Alexander Grübling
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