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Umfrage der Woche: Hat Ihre Therme vom Schlechtwetter im Sommer profitiert?

25.09.2014
Gerhard Gucher, Direktor Vamed Vitality World
Wolfgang Stündl, Geschäftsführer Sonnentherme Lutzmannsburg
Manfred Kalcher, Geschäftsführer Therme Geinberg Spa Resort

Gerhard Gucher, Direktor Vamed Vitality World
„Unser Vorteil ist, dass wir mit unseren Angeboten in all unseren Standorten immer schon auf einen 365-Tage-Urlaub abzielen. So gesehen sind wir eher wetterautark. Den verregneten August haben wir aber dennoch in Form von mehr Tagesurlaubern gespürt. Generell sind die Umsätze unserer Resorts in Österreich von Jänner bis August gestiegen. Aber mehr als das schlechte Wetter locken unsere Angebote im medizinischen Bereich und zur präventiven Gesundheit die Besucher zu uns.“

 

Wolfgang Stündl, Geschäftsführer Sonnentherme Lutzmannsburg
„Für uns war es ein relativ normaler Sommer. Der Sommer ist in Österreich ohnehin sehr wechselhaft, und schlechtes Wetter tut den Thermen natürlich gut. Wir hatten wegen des vielen Regens ein wenig mehr Tagesurlauber, im Hotel ist es eine andere Geschichte. Dort sind wir im Sommer ohnehin ausgebucht. Bei uns herrscht mittlerweile ein recht stabiler Ganzjahresbetrieb, wobei es im Mai und September traditionell etwas ruhiger zugeht.“

 

Manfred Kalcher, Geschäftsführer Therme Geinberg Spa Resort
„Wir haben im heurigen Sommer deutliche Zuwachsraten zu verzeichnen. Die Zahl der Tagesgäste ist im Vorjahresvergleich um 50 Prozent gestiegen. Das liegt auch daran, dass wir eine aufgewertete Tageskarte namens Tagesurlaub offerieren, die sehr gut angenommen wird. Den Tages-urlaubs-Kunden steht ein Bereich mit einer Bar, persönlicher Betreuung und vielem mehr zur Verfügung. Außerdem haben wir vor zwei Jahren eine Orientalische Welt mit Hamam eröffnet, die ebenfalls sehr beliebt bei unseren Kunden ist. Auch beim Hotelbetrieb freuen wir uns über Zuwächse.“

 

Siegfried Feldbaumer, Geschäftsführer Park-therme Rad Badkersburg
„Ich sage immer: Das Wetter ist nicht egal, aber letzten Endes ist uns jedes Wetter recht. Wir haben im Vergleich zu anderen Thermen den Vorteil, dass wir relativ wetterunabhängig sind. Unser 50 Meter großes Outdoor-Sportbecken ist von Frühling bis in den November hinein 25 Grad warm. Aber es stimmt schon, dass wir wegen des schlechten Sommerwetters schöne Zuwächse zu verbuchen hatten.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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