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Andreas Döllerer, Konstantin Filippou, Michael Kajdocsi, Michael Kajdocsi, Simon Taxacher.

Umfrage der Woche: No-Shows - wie gehen Sie damit in Ihrem Betrieb um?

14.03.2017

Wir haben uns umgehört: Döllerer Genusswelten (Golling), Restaurant Konstantin Filippou (Wien), Tian (Wien), Restaurant Rosengarten (Kirchberg in Tirol).

Andreas Döllerer, Döllerer Genusswelten, Golling:
„Bei uns gibt es eigentlich keine Probleme mit Stornierungen. Wir haben 50 Tische im Restaurant, da fällt es nicht weiter ins Gewicht, wenn Gäste stornieren. Wir verkraften das. Für eine Reservierung verlangen wir lediglich Namen und Telefonnummer, eine Kreditkartennummer ist nicht notwendig. Das wäre auch ein zu großer Aufwand. Mich persönlich würde es nerven, wenn ich auf Reisen bin und dann umständlich über eine Plattform ein Restaurant buchen müsste.“

Konstantin Filippou, Restaurant Konstantin Filippou, Wien:
„Bei Reservierungen haben wir klare Regeln. Keine Reservierung ohne Namen und Telefonnummer. Wir rufen den Gast vor der Reservierung noch einmal für eine letzte Rückbestätigung an. Reagiert er nicht, vergeben wir den Tisch an jemanden auf der Warteliste. Für Gruppen-Reservierungen wird die Kreditkarte verlangt. Wir haben zwei Mitarbeiterinnen für Reservierungen. Ich finde, Reservierungen wahrzunehmen ist eine Frage des Respekts.“

Michael Kajdocsi, Tian, Wien:
„Am Tag vor dem Besuch wird der Gast kurz angerufen, um Uhrzeit und Personenanzahl zu bestätigen, um Allergien abzuklären und um herauszufinden, wo der Gast sitzen möchte. Jeder Gast wird bei uns mit Titel und Namen begrüßt, was eine vertraute Atmosphäre erzeugt. Dadurch verzeichnen wir relativ wenig No-Shows. Als Gastronomen sind wir aber auch so flexibel, dass eine geringe Überbuchung meistens in Kauf genommen wird, damit jeder Tisch besetzt wird.“

Simon Taxacher, Restaurant Rosengarten, Kirchberg in Tirol:
„No-Shows sind für jeden Gastgeber ein heikles Thema. Ein leerer Tisch kostet Geld. Dass man einen Restaurantbesuch mal nicht wahrnehmen kann, kommt vor. Dann sollte aber auch im Restaurant Bescheid gegeben werden. Für mich ist das eine Frage des Respekts. Passiert das nicht, ist’s doppelt ärgerlich. Für den Gastronomen und alle, die auf der Warteliste stehen. No-Shows haben wir nicht sehr oft. Falls doch, verrechnen wir einen Stornobetrag.“

Umfrage: Ute Fuith

 

Autor/in:
ute.fuith
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