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Umfrage: Hälfte will in Österreich bleiben

12.06.2020

63 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher planen heuer einen Urlaub – etwas mehr als die Hälfte davon im Inland. Freizeit und Natur gewinnen an Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Meinungsforscherin Sophie Karmasin im Auftrag der Österreich Werbung (ÖW).

Die Ergebnisse einer Studie von Meinungsforscherin Sophie Karmasin im Auftrag der Bundesländer und der Österreich Werbung (ÖW) zeigen Positives: 63 Prozent der Befragten planen für heuer und/oder kommendes Jahr einen Urlaub und etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) will ihn in Österreich verbringen.

Von allen, die einen Sommerurlaub planen, wollen ihn 61 Prozent in Österreich verbringen. Ähnlich hoch sind die Österreich-Anteile für Herbst- und Winterurlaub (je 59 Prozent). Allerdings: Ein großer Teil der geplanten Urlaube war zum Umfragezeitpunkt noch nicht gebucht. „Wir sehen, dass Österreich nach der Corona-Krise als eine relevante Urlaubs-Option wahrgenommen wird. Damit aus dieser Wahrnehmung auch eine konkrete Buchung wird, braucht es vielfach aber noch einen finalen Anstoß“, sagt Sophie Karmasin.

Nachhaltigkeit wird wichtiger

Eine weitere Frage im Rahmen der Studie war: Was hat die Krise mit den Werten in der Bevölkerung gemacht? Die Verschiebungen sind teils beachtlich. Über 50 Prozent der Befragten gewichten die Themen Freiheit, Natur, Miteinander und Sicherheit jetzt stärker als vor der Pandemie. Auch Heimat, Vertrautheit und Gelassenheit gewinnen an Bedeutung, genauso wie Entschleunigung und Nachhaltigkeit.

„Das neue gesellschaftliche Klima ist mehrheitlich optimistisch. Die neue Situation wird als Anlass genommen, seine lebens- und Werteprinzipien zu überdenken. Ein neuer Lebensstil zeichnet sich ab: bedachter, achtsamer, auf Natur, Heimat, Nachhaltigkeit und Gelassenheit ausgerichtet. Die wiedergewonnene Freiheit ist dabei zentral. Das Miteinander spielt bei entsprechender Sicherheit vor Ansteckung wieder eine große Rolle“, so Karmasin.

Chance für die Betriebe

Was heißt das für die Betriebe? Die österreichischen Tourismusbetriebe werden sich nach der Corona-Krise – mehr denn je – mit den Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Hygiene auseinandersetzen müssen.

 

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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