Direkt zum Inhalt
v.li.o.: Julia Naderer, Georg Burkia, Monika Hag, Eva Maria Gössl.

Umfrage: QR-Code, Jahresbeleg und Co

13.02.2018

Registrierkassen-Sicherheitsverordnung: Wie hat die Umstellung auf die neuen Vorgaben bei Ihnen funktioniert?

Julia Naderer, Die Patisserie, Amstetten
Bei uns hat die Umstellung zu Jahresbeginn ganz gut und reibungslos geklappt. Im Vorjahr gab es ja ziemliche zeitliche Verzögerungen bei vielen Gastronomiebetrieben, weil die Registrierkassenfirmen mit den Updates nicht nachgekommen sind. Wir haben unseres auch erst im April bekommen. Aber bei den Neuerungen jetzt – mit QR-Code und Jahresbeleg – gab es zum Glück keine Schwierigkeiten. Wir sind mit unserem System zufrieden – es macht eigentlich fast alles selbst. 

Georg Burkia, Burkia, Innsbruck
Die neue Abrechnung mit QR-Code, Jahresbeleg usw. wurde bei uns softwaremäßig automatisch durchgeführt. Das hat reibungslos geklappt. Unser kompetenter Kassensoftware-Partner stellt uns dafür aber auch eine saftige Rechnung. Durchschauen kann man das System nicht, es ist nur für IT-Spezialisten geeignet. Mein BWL-Studium reicht da nicht aus. Der Nutzen für die Unternehmen könnte verbessert werden. Die Kosten dafür (software- bzw. cloudbasierte Speicherung, Wartungsverträge mit IT-Spezialisten etc.) sind relativ hoch, der Gastro-Unternehmer hat rein gar keinen Vorteil durch die neue Regelungen. 

Monika Hag, ­Stadtwirtshaus Hopferl, Gmünd
Wir haben bereits seit der Umstellung von Schilling auf Euro eine Registrierkassa. Bei einem so großen Betrieb wie unserem, mit 25 Mitarbeitern und über 120 Sitzplätzen, ist das schon eine Arbeitserleichterung. An die ständigen Updates habe ich mich inzwischen gewöhnt. Auch diesmal ist ein Techniker gekommen. Mit dem QR-Code und sonstigen Neuerungen gibt es keine Probleme. Was mich aber schon stört, ist, dass die Gastronomie unter Generalverdacht steht. Dieses grundsätzliche Misstrauen der Beamten ist unangenehm.

Eva Maria Gössl, ­Kaffeehäferl, Graz
Bei uns hat die Umstellung auf die neuen Vorgaben ganz gut geklappt. Obwohl das Installieren vom QR-Code war recht spannend. Die Informationen, die man dazu im Vorfeld vom Finanzamt bekommen hat, waren nicht sehr hilfreich und kaum verständlich. Ich bin zwar technikaffin, musste mir aber trotzdem Unterstützung von den Kassaservice-Leuten holen. Für andere Betreiber, die wenig mit Computern zu tun haben, war das sicher viel schwieriger. Aber jetzt komm ich ganz gut damit zurecht.

 

Autor/in:
ute.fuith
Werbung

Weiterführende Themen

v.l.o.: Lisi Dirnbeck, Hubert Wallner, Theresia Palmetzhofer, Arthur Wundsam.
Umfrage
03.07.2018

Wir haben uns umgehört: KOI Kulinarik am Teich, Oberdorf; See-Restaurant Saag, Techelsberg; Gasthaus zur Palme, Neuhofen/Ybbs: Gasthaus Wundsam, Neustift.

Man muss anpacken, wenn man was verändern will: Mike Pansi.
Gastronomie
03.07.2018

Digitalisierung und Modernisierung, Nachwuchsförderung, Internationalisierung, neue Wege gehen: Der neue Präsident der Köche Österreichs hat sich viel vorgenommen. 

 

Handlich und perfekt fürs "To-Go-Geschäft": Söhnlein White ICE Sparkling
Produkte
01.07.2018

Sekt in der handlichen 0,2l-Kleinflasche mit Schraubverschluss kennt man. Jetzt gibt es ihn von Henkell auch aus der Dose 

Karibik-Feeling bei Teilnehmern und Jury im Volksgarten ...
Gastronomie
28.06.2018

Hawaiihemden-Dichte und Strohhut-Aufkommen waren hoch im Wiener Volksgarten, als der beste Tiki-Cocktail Österreichs gefragt war.

Auch in Gastronomie und Hotellerie ein Thema: Sexuelle Belästigung.
Gastronomie
28.06.2018

Wie sich Mitarbeiterinnen eines kalifornischen Restaurants gegen sexuelle Belästigung zur Wehr setzen.

Werbung