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Umfrage unter AbsolventInnen der Tourismusschulen Salzburg

04.10.2007

Eine aktuelle Umfrage unter den AbsolventInnen der Tourismusschulen Salzburg mit den drei Standorten Kleßheim, Bischofshofen und Bad Hofgastein bestätigt den Weltruf der WK-Bildungseinrichtungen sowie ihre Bedeutung als moderne und zeitgemäße Ausbildungsstätte für den Tourismus:

Knapp 70% der AbsolventInnen sind als Fachkräfte in der Tourismusbranche tätig, fast 80% würden die Tourismusschulen Salzburg wieder besuchen.

Die Tourismusschulen der Wirtschaftskammer Salzburg wurden vor mehr als 60 Jahren von der Wirtschaft für die Wirtschaft gegründet. "Die Tourismusschulen Salzburg genießen auf der ganzen Welt hohes Ansehen. Die Schulen sind für ihren Praxisbezug, das hoch qualifizierte Lehrpersonal und die Orientierung an aktuellen Trends und den Ansprüchen der Wirtschaft bekannt. Ihre Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Salzburg ist enorm - dies wird in der aktuellen Studie einmal mehr eindeutig bestätigt", sagt KommR Julius Schmalz, Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg.

Die ausgezeichnete Ausbildung an den Tourismusschulen Salzburg hat auch zu einem kontinuierlichen Anstieg der SchülerInnenzahl geführt. Gerade starteten über 1.200 Schülerinnen und Schüler in das neue Schuljahr, mehr als je zuvor in der 60-jährigen Geschichte der Tourismusschulen Salzburg. Um die hohe Ausbildungsqualität weiterhin garantieren zu können, sind auch bauliche Investitionen an den Schulstandorten notwendig. "Die Wirtschaftskammer Salzburg hat - jeweils mit Unterstützung der gesamten Wirtschaft und einstimmigen Beschlüssen - in der jüngsten Vergangenheit mehrere größere Investitionen durchgeführt, etwa den Um- und Ausbau des Grand Park Hotels, dem Praxisbetrieb der Tourismusschulen Bad Hofgastein", informiert Schmalz.

Repräsentative Umfrage unter 208 AbsolventInnen

Die Befragung unter den AbsolventInnen der Tourismusschulen Salzburg wurde von der Wirtschaftskammer Salzburg in Auftrag gegeben und von der Forschungsabteilung des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus der Fachhochschule Salzburg durchgeführt. In der Zeit von Juni bis Juli 2007 wurden dafür 208 AbsolventInnen der Jahrgänge 1997, 2002 und 2005 telefonisch zu ihrem beruflichen Werdegang und der Zufriedenheit mit ihrer Ausbildung an den drei Schulstandorten Kleßheim, Bischofshofen und Bad Hofgastein befragt.

"Es handelt sich dabei um eine repräsentative Umfrage", betont FH-Prof. Dr. Roman Egger, Leiter der Forschungsgruppe Tourismus: "Es wurden Absolventinnen und Absolventen aller Ausbildungsformen und aller Standorte gleichsam in die Befragung involviert, um eine aussagekräftige Streuung zu gewährleisten. Die Antwort der Probanden wurde während des Telefonates von den Interviewern direkt online erfasst und mittels eines Statistikprogramms ausgewertet", erklärt Egger. "Auffallend waren die durchwegs positiven Rückmeldungen", so der Leiter der Forschungsgruppe: "Der überwiegende Teil der Befragten war mit der Ausbildung sehr zufrieden!"

"Die Umfrage hat deutlich gemacht, dass die Tourismusschulen Salzburg punktgenau für die Bedürfnisse der (Tourismus-)Wirtschaft ausbilden", sagt Dr. Manfred Pammer, WKS-Dir.-Stv. und Geschäftsführer des Vereins Tourismusschulen Salzburg. "Besonders erfreulich ist, dass 70% der Absolventinnen und Absolventen nach wie vor im Tourismus tätig sind", sagt der stellvertretende WKS-Direktor. Von den 70% im Tourismus Tätigen arbeitet der überwiegende Teil (rund 76%) in der Hotellerie und/oder der Gastronomie. Von den restlichen 30% der AbsolventInnen sind viele in anderen adäquaten Dienstleistungsbranchen wie Handel, Banken, Versicherung etc. tätig.

12,5% der Beschäftigten sind im Top-Management angelangt, 40,5% im mittleren Management und rund die Hälfte hat keine Führungsverantwortung im Unternehmen. "Dieses ausgewogene Verhältnis bestätigt die Tourismusschulen und ihre verschiedenen Ausbildungsformen: Hier wird für alle Einsatzbereiche im Unternehmen ausgebildet", hebt Pammer hervor.

"Die Umfrage bestätigt die Tourismusschulen Salzburg auch als Kaderschmiede für den heimischen unternehmerischen Nachwuchs: Knapp ein Drittel (29,23%) der Absolventinnen und Absolventen ist im elterlichen Betrieb beschäftigt", so der Geschäftsführer des Vereins Tourismusschulen Salzburg. Deutlich wird diese Rolle auch, wenn man den Arbeitsort der AbsolventInnen betrachtet: Mehr als die Hälfte (51,6%) der AbsolventInnen sind im Bundesland Salzburg tätig, jeder zehnte Absolvent ist international (weltweit) tätig.

Investitionen am Standort Bad Hofgastein

Ein hohes Ausbildungsniveau und eine ständig steigende Nachfrage verlangen entsprechende Adaptierungen an den Schulstandorten. "Am Schulstandort in Bad Hofgastein wurde heuer mit 320 Schülerinnen und Schülern eine absoluter Höchststand erreicht", sagt Dr. Maria Wiesinger, Direktorin der Tourismusschulen Salzburg in Bad Hofgastein: "Auch aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung sind dringend bauliche Maßnahmen erforderlich."

"Seit dem Schuljahr 1995/96 werden - neben der Hotelfachschule - zwei neue Schultypen an der Tourismusschule Bad Hofgastein geführt: die fünfjährige Höhere Lehranstalt für Tourismus und die vierjährige Skihotelfachschule. Seit dem Schuljahr 1999/2000 hat die Tourismusschule in Bad Hofgastein damit den Höchststand an geführten Klassen, nämlich zwölf, erreicht", so die Direktorin. Bis Beginn des Schuljahres 2009/2010 sollen durch sechs zusätzliche Klassenräume insgesamt elf Stammklassen geschaffen werden.

"Damit könnten vor allem auch eine Straffung der ausgedehnten Unterrichtszeiten erwirkt, die Pausen- und Pendlerproblematik entschärft und die Ausbildungssituation und Zufriedenheit unserer Schülerinnen und Schüler sowie unserer Lehrenden weiter verbessert werden", ist Wiesinger zuversichtlich. Vorgesehen ist außerdem der Bau einer eigenen Turnhalle. "Bisher musste der Sportunterricht in anderen Sporthallen durchgeführt werden, was besonders die Schülerinnen und Schüler der Skihotelfachschule trifft", so die Direktorin.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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