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v. l. o.: Andrea und Peter Schedler (Brandner Hof, Brand), Helmut und Silvia Benner (Altes Gericht, Sulz), Peter Brattinga und Ursula Hillbrand (Petrus Café Brasserie, Bregenz), Andrea Schwarzenbacher (Restaurant Mangold, Lochau).

Umfrage: Wie läuft die Gastro-Öffnung im Ländle?

25.03.2021

Wir haben uns umgehört, wie in Vorarlberg die ersten Öffnungsschritte über die Bühne gegangen sind. 

Andrea und Peter Schedler, Brandner Hof, Brand
Wir haben am 18. März mit Wochenendbetrieb aufgesperrt und haben unsere Öffnungszeiten entsprechend angepasst – mit der Sperrstunde um 20 Uhr. Unser Betrieb ist in einem Tourismusort, und die regionalen Kunden müssen arbeiten. Deshalb macht es wenig Sinn, tagsüber aufzusperren. Bis 20 Uhr wird es allerdings sehr knapp. Auf unseren Newsletter, der zur Wiedereröffnung verschickt wurde, haben wir sehr positive Resonanz erhalten. Die Tischreservierungen häufen sich momentan, und darüber freuen wir uns. 

Helmut und Silvia Benner, Altes Gericht, Sulz
Wir haben die Planung für unser Comeback auf Anfang April ausgerichtet, weil noch Abschlussarbeiten bei unserer Küchenrenovierung ausstehen und wir ausschließlich mit Frischeprodukten arbeiten. Unsere Lieferanten sind dankbar für eine kurze Anlaufzeit. Es macht uns froh, dass wir endlich wieder Gäste empfangen dürfen. Ungewöhnliche Vorschriften sind nur mit ungewöhnlichen Öffnungszeiten konsensfähig, und so werden wir über Ostern den ganzen Tag kochen. Erfreulicherweise sind die meisten Abendreservierungen auf 16 oder 17 Uhr umgebucht worden. 

Peter Brattinga und Ursula Hillbrand, Petrus Café Brasserie, Bregenz
Wir und unsere Mitarbeiter sind sehr froh, wieder aufzusperren und für unsere Gäste da zu sein. Wir haben das Glück, auch eine Café-Brasserie mit Tagesbetrieb zu sein, wo man vom Frühstück an auch warme Speisen bekommt. Unsere beliebtesten Gerichte sind Moules frites in verschiedenen Variationen, die es durchgehend gibt. Unsere Brasseriekarte bieten wir nun den ganzen Tag und auch in den Abend hinein an, was sehr gut ankommt. Unsere Gäste kommen sicher auch wegen der Atmosphäre und um ein bisschen heile Welt zu spüren. Alle halten sich an die Sicherheitsbestimmungen, da gibt es keine Probleme.

Andrea Schwarzenbacher, Restaurant Mangold, Lochau
Die Möglichkeit, nach dem Lockdown wieder zu öffnen, kam sehr spät. Wir haben uns trotz der vielen neuen Regeln und Beschränkungen entschlossen, vorerst mit einer Soft- Opening-Phase zu eröffnen, nämlich Freitag, Samstag und Sonntag von 12 bis 20 Uhr. Durch den Zwei-Meter-Abstand können wir nicht die normale Sitzplatzanzahl bieten. Die Tische sind begrenzt mit vier Personen aus höchstens zwei Haushalten – plus Kinder. Es läuft aber sehr gut. Für das erste Wochenende hatten wir täglich mittags und abends 150 Reservierungen und konnten einige Anfragen gar nicht mehr annehmen. 

 

 

 

Autor/in:
ute.fuith
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