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Umfrage: Zu heiß für den Gastgarten?

29.08.2019

Die ÖGZ hat vier Gastronomen zum Thema der Woche befragt. 

Martin Berger, Wien, Franz Reiter, Graz, Annemarie Foidl,. Johann, Johannes Brandstätter, Fuschl am See (von links oben, im Uhrzeigersinn)

Martin Berger, Café Schopenhauer, Wien
„Bis jetzt war die Gartensaison durchwachsen, was eigenartig ist, weil es heuer gar nicht so heiß war wie voriges Jahr. Wenn es heiß ist, ist der Gastgarten ganz gut besucht. Wir bieten im Sommer immer ein Festival mit Weltmusik und Filmen. Momentan kommen Touristen zu uns, die sich über Sharing-Plattformen in den umliegenden Wohnungen eingemietet haben. Viele einheimische Gäste sind vermutlich auf Urlaub gefahren. Für Kaffeehäuser wie unseres ist der Sommer oft eine schwierige Zeit.“

Franz Reiter, Café Fotter, Graz
„Die Gastgarten-Saison läuft für uns heuer sehr gut. Nach dem verregnetem Mai ging es im Juni richtig los. Juni, Juli und August sind trotz Sommerferien und der Nähe zur Uni immer unsere stärksten Monate. Wir haben mit unserem wunderschönen Rosengarten ein kleines, ruhiges Paradies mit reichlich Naturschatten, welcher die Hitze an so manchen Tagen erträglicher macht! An den extrem heißen Tagen merken wir von Mittag bis zum späteren Nachmittag schon einen leichten Rückgang.“

Annemarie Foidl, Angerer Alm, St. Johann
„Die Saison heuer ist nicht so gut wie im vorigen Sommer, aber wir sind gut besucht, und wir sind zufrieden. Bei uns auf der Alm ist es ja sowieso immer kühler als unten im Tal. Die Hitze betrifft uns also nur mittelbar. Aber man geht schon eineinhalb Stunden zu uns rauf – von der Mittelstation sind es noch 20 Minuten. Wenn es zu heiß ist, gehen die meisten lieber ans Wasser. Wenn die Morgen kühl sind, dann wandern die Leute ganz gern.“
Johannes Brandstätter, Brunnwirt.  ­

Johannes Brandstätter, Brunnwirt, Fuschl am See
„Unser Lokal liegt direkt am See. Das schätzen unsere Gäste. Wir sind ein kleines Restaurant mit acht Tischen für circa 25 Personen. Bei uns läuft das Geschäft gut. Von Mai bis September sind wir praktisch immer ausgebucht – und zwar unabhängig vom Wetter. Wenn es schön ist, sitzen die Gäste natürlich lieber draußen. Bei Schlechtwetter eben drinnen. Die Gäste sind da flexibel. Bis jetzt ist das Gartengeschäft aber sehr gut gelaufen. Wir sind zufrieden.“

Autor/in:
ute.fuith
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