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Umstrittenes "Burgenlandia" kommt nicht

13.12.2017

Was tun, wenn es im Tourismus kriselt? Kreieren wir einen neuen Namen!

Die burgenländische Region Rosalia-Neufelder-Seenplatte rund um Mattersburg kann vom aktuellen Tourismusboom nicht profitieren. Festivalbesucher und Saison-Bauarbeiter (die auch in die Nächtigungsstatistik fallen) blieben im Sommer aus: - 4,9% Ankünfte und -3,3% Nächtigungen. Also dachte man sich einen neuen Namen aus und beauftragte damit eine Agentur. Heraus kam "Burgenlandia". Der rief bei vielen regionalen Touristikern Kopfschütteln hervor. Das dahinter liegende Konzept (Ausrichtung auf Radtourismus) fand schon mehr Gefallen. Jetzt hatte man den Mut, den Namen "Burgenlandia" wieder fallen zu lassen. Man tritt weiter unter dem etwas sperrigen Namen "Rosalia und Neufelder Seenplatte" oder kurz "Rosalia" (worunter sich westlich von Linz vermutlich niemand mehr etwas vorstellen kann...) auf und überregional unter der gemeinsamen Dachmarke "Burgenland". Die Linie wurde in einem Gespräch mit dem Burgenland Tourismus festgelegt und auch im Vorstand  des Tourismusverbandes beschlossen.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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