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Umweltzeichenverleihung an die Orang.erie

07.06.2010

Für umweltbewusstes Management und effizienten Ressourceneinsatz erhielt heute, Dienstag, die Orang.erie im Tiergarten Schönbrunn von Umweltminister Niki Berlakovich das Österreichische Umweltzeichen.

Minister Niki Berlakovic, die Direktorin des Tiergartens Schönbrunn, Dagmar Schratter, und der Geschäftsführer der Schönbrunn Tiergarten Gastronomie, Siegfried Kröpfl

„Wir haben derzeit rund 230 Tourismusbetriebe, die Träger des Österreichischen Umweltzeichens sind. Das ist eine wichtige Orientierungshilfe für umweltbewusste Gäste und ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil und Vorsprung.

Mit dieser Auszeichnung wollen wir auch weitere Tourismusbetriebe motivieren, denn Umwelt- und Klimaschutz müssen im Tourismus zentrale Anliegen werden“, betonte Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Verleihung des Österreichischen Umweltzeichens.
 
Das Österreichische Umweltzeichen steht für die Stärkung des Umweltbewusstseins der heimischen Tourismuswirtschaft. Vom Bauernhof bis zum Fünf-Sterne-Hotel und von der Almhütte bis zum Gourmethotel kann jeder Tourismusbetrieb durch die Einhaltung strenger Richtlinien und Kriterien das Österreichische Umweltzeichen führen. Das reicht von der Abfallvermeidung und -trennung, dem Einsatz energiesparender Elektrogeräte, umweltverträglicher Waschmittel oder Wasser-sparender Spülkästen bis hin zu Nichtraucher-Zonen, einer umweltorientierten Mitarbeiterschulung und vielem mehr.
 
Damit punktet die Orang.erie
Die Maßnahmen, die für die Orang.erie im Rahmen des Österreichischen Umweltzeichens getroffen wurden, sind die Verwendung von Reinigungsmitteln aus der Positivliste der Umweltberatung, die Schulung und Weiterbildung der MitarbeiterInnen für den richtigen Umgang mit Reinigungsmitteln, die Verwendung von Papierprodukten aus 100 % Altpapier sowie der Einbau energiesparender Geräte (Effizienzklasse A).

Weitere Maßnahmen sind die Verwendung von Lebensmittel aus lokaler Produktion und von Fair Trade und Bio Produkten (Kaffee, Schokolade, Milchprodukte, etc.) und der Verzicht auf Portionsverpackungen (bei Zucker, Butter, Ketchup, Obers, etc.) Darüber hinaus sind Speisen auch als kleine Portion erhältlich. Zusätzlich setzt die Orang.erie auf eine energiesparende Beleuchtungstechnik, auf eine Niedertemperaturheizung und auf Wärmeschutz durch Isolierverglasung.
 
In den komplett umgebauten, ehemaligen „Schönbrunn Film Studios“, der ursprünglichen Orangerie des Schlosses, entstand ein großzügig angelegter Lebensraum für die Orang Utans mit einer 800 m² großen und bis zu 18 m hohen Freianlage. Der Haupttrakt wurde zu einem medial gut ausgestatten Raum für alle Gelegenheiten und am Abend können dort in festlichem exotischen Rahmen Veranstaltungen, Kongresse und Konzerte durchgeführt werden. Das Cafe Altelier Nonja befindet sich in der ORANG.erie und wurde im Frühjahr 2009 eröffnet.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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