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Unterschiede im Freizeitverhalten von Frauen und Männern

19.02.2009

Das Institut für Freizeit- und Tourismusforschung (IFT) hat anhand einer Metaanalyse von 2005 bis 2008 das Freizeitverhalten der Männer und Frauen untersucht. Bei dieser Untersuchung scheinen sich viele Vorurteile gegenüber den beiden Geschlechtern zu bestätigen, aber nicht alle!

Auffällig ist, dass die Frauen weniger freizeitaktiv sind und sich häufiger ruhigeren, regenerativen Aktivitäten und der Familie widmen.

- Das „Handarbeiten“ (Frauen 25 %: Männer 5%) erweiset sich als die typischste weibliche Freizeitaktivität.
- Frauen besuchen auch wesentlich häufiger „Gottesdienst oder Kirche“
(F 21%: 12%).
- „Einkaufs- und Schaufensterbummel“ (F 49%: 28%) machen ist ebenfalls eine weibliche Freizeitdomäne.
- Deutlich auch, dass Frauen viel lieber als Männer „Briefe schreiben“ (F 12%: 7%)
- und dem „Lesen von Büchern“ (F 51%: 30%) wesentlich mehr Zeit einräumen.

Darüber hinaus findet sie lieber als Männer Erholung bei:
- der „Gartenarbeit“ (F 44%: M 34%) sowie
- bei „Wandern, spazieren gehen“ (F 53%: 41%).
- Sie spielen häufiger in ihrer „Freizeit mit den Kindern“ (F 54%: 45%) und
- beschäftigen sich öfter mit „Tieren“ (F 55%: 47%).
- Im Bezug auf die Telefonie, räumen die Frauen vor allem dem „Telefonieren von zu Hause aus“ (F 74%: 67%) einen höheren Stellenwert ein und
- sie „pflegen“ sich besonders gern in ihrer „Freizeit in Ruhe“ (F 80%: 74%).

Die Männer weisen im Vergleich mit den Frauen eher ein dynamisches, aktives und geselliges Freizeitverhalten auf.

Die größten Differenzen ergeben sich bei:

- „Videospiele machen“ (Männer 43% zu Frauen 16%),
- „Sportveranstaltungen zuschauen“(M 32%: 12%).
- „Handwerkliche Tätigkeiten im Freundeskreis“ (M 19%: 9%) und
- „Heimwerken/Do-it-yourself“ in eigener Wohnung/Haus“ (M 42%: 21%),

Was beim männlichen Freizeitverhalten auffällt: Sie sind im Vergleich zu den Frauen gar nicht so viel mehr sportlich und mit ihrem Computer beschäftigt wie oft angenommen.

Jedenfalls sind Männer in ihrer Freizeit häufiger bei

- „Festen/Parties“(M 22%: F 15%)
- und „im Lokal (Beisl) “ (M 62%: 43%) anzutreffen.

Was sie noch lieber machen als Frauen ist:

- „Homebanking“ (M 27%, F 19%)
- Auto/Motorrad (M 67%: 48%) herumfahren
- Internet/Online-Dienste (M 54%: 40%) nutzen und
- Erotik, Sex (M 67%: 52%) nehmen ebenfalls viel höhere Stellwerte ein als beim weiblichen Geschlecht.

Geringer ist der „männliche Vorsprung“ bei:

- „, E-mailen“ (M 55%. F: 43%)
- „ins Restaurant essen gehen“ (M:42%: 33%)
- „Sport betreiben“ (M 48%: 39%)
- „Computer“ Beschäftigung (M 57%: 49%)

Sie hören gerne und schauen knapp lieber

- „CDs/MCs/MP3s/DVDs“ (M 69%: 61%) bzw.
- „Video/DVD/Filmen“ (M 48%: 43%).

Im Bezug auf die Telefonie wird das Telefonieren (unterwegs mit Mobiltelefon/Handy) (M 83%: 73%) ebenfalls häufiger als von Frauen genannt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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