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Miele Österreich Geschäftsführerin Mag. Sandra Kolleth und Walter Ecker, Leiter Professional Miele Österreich: „Generationswechsel bei den „Kleinen Riesen“: lupta

Update für Inhouse-Klassiker

05.04.2019

Premiumanbieter Miele stellte eine neue Generation professioneller Maschinen vor. Die ÖGZ hat sich die „Kleinen Riesen“ angesehen 

Inhouse oder outsourcen? Eigene Wäsche oder Leihtextilien? Da geht es um Einstellungsfragen und auch die Wünsche der Gäste, die sich in Trends ablesen lassen können. Franz Greiml, Experte für Wäscherei und Spültechnik bei Miele meint im Gespräch mit der ÖGZ: „Es ist zu beobachten, dass viele Hotelbetriebe wieder zur Wäscherei im Haus zurückkehren.“ Gründe: Einerseits das flexiblere Handling der Wäsche. Man muss eben nicht die nassen Handtücher zusammentragen und warten bis sie abgeholt werden und vielleicht schon Geruch entwickeln. Dann noch die andere Haptik und 

Olfaktorische Wahrnehmung der im Haus gewaschenen Wäsche durch die Gäste. Hinzu kommen natürlich bessere ökologische Effekte: Die Transportkilometer werden gespart. Wie es aber letztlich mit den Kosten aussieht, die Unternehmer am Ende wohl am meisten interessieren? Das könne man nur durch eine Analyse des Einzelfalls in einer Modellrechnung sagen, meint Greiml. Das ist abhängig von jeweiligen Energie- und Personalkosten und davon, welche Textilien genau verwendet werden. 

Doch genug davon. Hinter dem Spültechnikexperten stehen auf einer großen Bühne die eigentlichen Attraktionen, warum 150 geladene Gäste ins sogenannte Miele Experience Centre in Siezenheim bei Salzburg gekommen sind.  Seit 40 Jahren bieten die Kleinen Riesen von Miele eine kompakte Lösung für Wäschereikonzepte auf wenig Raum – einen halben Quadratmeter Standfläche benötigt man pro Maschine. Und unter Scheinwerferlicht wurde nun die neue Generation der Kleinen Riesen vorgestellt.  Die ÖGZ hat sich vor Ort ein Bild gemacht.        

Ressourcenmanagement

Was hat sich getan? Zunächst mal passt um etwa 25 Prozent mehr Wäsche rein. Und auch in Sachen Ressourcenschonung wurden die Aufgaben erfüllt. Heißt in Zahlen gegossen: 22 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Strom im Vergleich zum Vorgänger. Mit 49 Minuten im kürzesten Programm folgte der Hersteller hier den Vorgaben der Zielgruppe: Es muss halt schnell gehen. 

Interessant, dass man drei Zielgruppen im Auge hat, und diese auch auf der Bühne in Siezenheim sprechen ließ. Das sind einerseits natürlich die Hotel-Wäschereien, daneben noch Alten- und Pflegeheime sowie Waschkeller in Wohnhäusern, etwa Studentenheime. Ausgelegt sind die neuen Geräte auf 30.000 Vollbetriebsstunden, die Einstiegspreise liegen bei etwa 2.600 Euro. Spezielle Programmpakete wie „Hotel“ (abgestimmt auf Bett-, Tisch- und Küchenwäsche) sowie Programme für große Textilien und speziell gegen hartnäckige Fettverschmutzungen bieten dann individuelle Lösungen an. 

Das Paket „Wellness“ drei Programme mit zusätzlichen Spülgängen – darunter eins, das für optimales Durchfeuchten von Frottee entwickelt wurde. Positiv fiel uns eine Innovation an der Trommel auf. Durch kleine Öffnungen wird die Wäsche nun noch intensiver befeuchtet. 

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