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Urban Mountain in Kopenhagen

07.10.2019

Auf einer Müllverbrennungsanlage in Kopenhagen kann man jetzt Skifahren. Die Piste ist 450 Meter lang, reicht vom Dach bis zum Erdgeschoss und wird von vier Liften erschlossen.

Gefahren wird nicht auf Schnee, sondern auf grünen Matten. An der Fassade des Gebäudes entsteht auch eine 85 Meter hohe Kletterwand und man kann auch auf dem „städtischen Berg“ Copenhill (richtige Berge hat Dänemark ja keine) auch wandern und einen Panoramablick über Kopenhagen genießen.

Synergien nutzen

Mit knapp 80.000 Nächtigungen im Winter 2018/19 ist Dänemark einer der wichtigsten Märkte für Saalbach Hinterglemm. „Wir sind von dem Projekt Copenhill total begeistert. Hier können die Dänen ihre ersten Schwünge ziehen oder ihre Skills auffrischen, bevor sie zu uns in den Skicircus kommen“, sagt Isabella Dschulnigg-Geissler, Geschäftsführerin der Saalbacher Bergbahnen bei der Besichtigung.

„Natürlich nutzen wir die Chance, um über diese Einrichtung mit unseren dänischen Gästen in Kontakt zu treten“, so Wolfgang Quas, Marketingleiter des Tourismusverbandes Saalbach Hinterglemm. „Wir starten mit einer Kooperation, von der beide Seiten enorm profitieren, ohne ein großes Budget zu investieren, indem wir gegenseitig unsere Kontaktpunkte mit den Gästen nutzen.“

Heinz Fuchs, Obmann des Tourismusverbandes Saalbach Hinterglemm meint dazu: „Unsere gebrandeten Gondeln und Sessellifte sind für die Copenhill Gäste ein perfekter Spot, um sich kurz auszuruhen und ein Foto zu machen. Auch durch ein Race-To-Saalbach sollen die Gäste auf uns aufmerksam werden. In Saalbach wird es als Pendant dazu ein Race-To-Copenhill geben. Wir sind gespannt, wie sich unsere Zusammenarbeit weiterentwickeln wird.“

300.000 Gäste werden jährlich auf dem Copenhill erwartet. „Wir möchten den Besuchern das volle Programm eines Urlaubs in den Alpen bieten. Skifahren, Apres Ski und alles was dazugehört, verpackt in einen drei- bis vierstündigen Aufenthalt“, sagt Christian Ingels (CEO von Copenhill) im Interview mit The Guardian.

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