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Urlauben mit www

24.05.2004

Via Internet Urlaub suchen und buchen sowie im Hotelzimmer mit dem eigenen Notebook – ohne Veränderungen der Softwareeinstellung im Computer – unbegrenzt surfen und E-Mails versenden.

Die Bedeutung von Online-Reisedienstleistungen und Internet im Hotelzimmer nimmt immer mehr zu. „Momentan laufen 30% der Informationen und 12% der Buchungen übers Internet.
Die Marktforschung prophezeit einen Buchungsanteil von 15% und Informationsabfragen von 50%“, erklärt Ferdinand Posnik, verantwortlich für Vertrieb und Marketing, Tiscover Österreich.

Tourismusportale
Tiscover trägt zu dieser Entwicklung einiges bei – etwa bei der Erstellung eines einheitlichen europäischen Tourismusportals aller 32 Länder. Die österreichischen Projektpartner EC3 und Tiscover konnten den Auftrag für sich verbuchen und wurden mit der Umsetzung beauftragt. In zwei Jahren soll das Tourismusportal online sein und die 32 Länder weltweit vermarkten. Die unter dem Namen www.visiteurope.com beworbene Homepage wird dann zu den einzelnen Länderportalen führen und somit zu relevanten Informationen bzw. buchbaren Angeboten.

Feratel konnte die EU-weite Ausschreibung für ein gemeinsames touristisches Reservierungs- und Buchungssystem für die Region „Vital Land-Allgäu/Tirol“ gewinnen. „Unsere Aufgabe wird es sein, eine möglichst umfassende Vertriebsplattform für das „Vital Land“ und seine touristischen Leistungen zu schaffen. Dabei soll der Vertrieb der einzelnen Leistungen sowohl über den Direktvertrieb bei den einzelnen Partnern als auch über das gemeinsame Call-Center und den gemeinsamen Internetauftritt www.vitalesland.com erfolgen. Dafür müssen rund 56.500 Betten, davon 38.500 in Deutschland und 18.000 in Österreich, erfasst werden. Sämtliche Leistungsträger sollen online abrufbar sein und ein Großteil auch direkt buchbar gemacht werden.

Keine Prospekte
Die neuen EU-Mitgliedsländer stellen für die privaten Vermieter interessante Märkte dar. Der Verband „Privat in Vorarlberg“ hat sich für die nahe Zukunft einen noch stärkeren Internet-Auftritt zum Ziel gesetzt. Direktor Christian Schützinger vom Landesverband Vorarlberg Tourismus rät den Privatvermietern, die elektronischen Medien verstärkt zu nutzen. Der Bedarf an gedruckten Prospekten geht zurück, hingegen der Trend zum Downloaden des Prospektmaterials vom Internet nimmt zu.

Der Oberösterreich Tourismus hat ein Internetportal speziell für die Nachbarn in Tschechien eröffnet. „Mit dem neuen Internetauftritt, der ganz auf die tschechische Zielgruppe abgestimmt ist, wird nicht nur eine vereinfachte Informationsmöglichkeit geschaffen, sondern man erwartet sich zusätzliche Nächtigungen für die Tourismusbetriebe“, erklärt Tourismuslandesrat Viktor Sigl. Das Internetportal www.hornirakousko.cz bietet umfassende Informationen über das Ferienangebot in Oberösterreich. Fakten zum Bundesland oder eine Landkarte sind darin ebenso enthalten wie die Möglichkeit zur Online-Zimmersuche und Reservierung.

Aufgrund der zahlreichen Nachfragen
an Österreichangeboten und um Österreich für den stark steigenden Markt für Kurzurlaube zu erschließen, expandiert das Kurzreiseportal www.kurz-mal-weg.de nach Österreich. Unter www.kurz-mal-weg.at können Hotels und Hotelketten Packages ab einer Übernachtung bis zu einem zweiwöchigen Aufenthalt anbieten. Das Hotel verwaltet dabei die Angebote und Kontingente selbständig, kann dadurch seine Auslastung flexibel steuern und die Preise völlig frei gestalten. Der Gast bucht in Echtzeit und zahlt direkt im Hotel.

Surfen im Hotelzimmer
Laut einer aktuellen Umfrage der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) ist für mehr als 60 Prozent der Gäste ein Internetzugang im Hotelzimmer sehr wichtig. Mehr als die Hälfte der Befragten wollen vom Zimmer auch E-Mails versenden können. Andere Untersuchungen zeigen, dass rund zwei Drittel aller Führungskräfte auf Geschäftsreisen das Internet regelmäßig nutzen. „Künftig werden sich diese Zahlen noch deutlich erhöhen, denn Urlaub und Arbeit wachsen zusammen und die Gäste erwarten einen schnellen und sicheren Internet-Zugang“, ist ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn überzeugt.

Uneingeschränktes plug & play
Die ÖHV kann nun ihren Mitgliedern mit der Softwarefirma goingsoft einen Partner bieten, der ohne Bohren, Staub und Lärm, sprich ohne den laufenden Hotelbetrieb zu stören, Internet-Zugänge installiert. goingsoft greift auf die vorhandene Infrastruktur für die Vernetzung zurück – das System kann über die Stromleitung, via Telefonverkabelung oder via WirelessLAN installiert werden. „Unser System netcontrol bietet Hotelgästen uneingeschränktes plug & play. Der Gast muss seine bestehenden Softwareeinstellungen im Computer nicht verändern“, erklären die goingsoft-Geschäftsführer Stefan Seiwald und Josef Adelsberger. Die Internetnutzung der Gäste kann dabei in jeder vom Hotelier gewünschten Form abgerechnet werden. goingsoft verfügt über eine direkte Abrechnungsvariante, die vollautomatisch alle Zugänge in das Gastabrechnungssystem überträgt. Abgerechnet wird in Minutentakten oder mittels Tagespauschale.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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