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Helga Freund, Vorstandsmitglied der Verkehrsbüro Group, und Walter Krahl, ­Geschäftsführer Verkehrsbüro-Ruefa Reisen GmbH.

Urlaubswelten im Umbruch

28.01.2018

Ruefa präsentierte den Reisekompass 2018. Für die repräsentative Studie wurden 1.500 Österreicherinnen und Österreicher nach ihren Reiseplänen befragt. 76 Prozent urlauben am liebsten im eigenen Land.

Die Urlaubslust der Österreicher ist ungebrochen: 88 Prozent planen heuer zu verreisen, mehr als jeder Dritte (37 Prozent) sogar öfter als im Vorjahr. Der Großteil der Befragten fährt dabei bis zu dreimal auf Urlaub (81 Prozent), und die Hälfte (53 Prozent) verwendet dafür zwischen einer Woche und drei Wochen. Das zeigen die Daten des Ruefa-Reisekompass 2018, der im Rahmen der Wiener Ferienmesse Anfang Jänner präsentiert wurde. Für die repräsentative Studie befragt die österreichische Reisebüro-Kette Ruefa einmal jährlich die Österreicherinnen und Österreicher nach ihren Reiseplänen und Urlaubsvorlieben. Durchgeführt wurde die Studie heuer von Marketagent.com mit 1.500 Online-Interviews.
„Wir sind gut aufgestellt, mit einem breiten Angebot beliebter Destinationen. Das Reisebüro bietet Sicherheit, Service und Expertenwissen – das bestätigen auch 30 Prozent der Befragten beim Ruefa-Reisekompass. Nicht nur bei weltpolitischen Krisen, sondern auch bei Branchenentwicklungen, die unsere Kunden betreffen, wie jüngst die Fälle Air Berlin und Niki“, sagt Helga Freund, Vorstandsmitglied der Verkehrsbüro Group und Ruefa-Geschäftsführerin. Der Reisekompass zeichnet ein klares Bild der heimischen Reisenden. „Die Österreicher sind Frühbucher – ganze 44 Prozent buchen bereits drei Monate vor Reiseantritt ihren Trip. 2018 ist das zweite Jahr in Folge, in dem sich dieser Trend ganz klar abzeichnet. Einerseits wegen der besseren Verfügbarkeit von Destinationen und Terminen (47 Prozent) und andererseits, um Frühbucher-Rabatte zu nutzen (36 Prozent)“, so Helga Freund. Vor allem 52 Prozent der Familien planen gerne im Voraus.

Urlaub als Anti-Stress-Mittel

„Für 26 Prozent hat die Bedeutung des Urlaubs zugenommen, speziell in seiner Funktion als Auszeit vom Alltagsstress“, sagt Freund. Das zeigt sich vor allem daran, dass für mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) eines immer wichtiger wird: die Ruhe. An Wertigkeit im Urlaub verloren haben dafür Shoppen (22 Prozent), Partys feiern oder das Nachtleben genießen (28 Prozent). Für 43 Prozent gewinnt die Zeit, die sie mit Familie und Freunden verbringen, an Bedeutung. Und satte 42 Prozent wollen verstärkt den Job vergessen und einfach mal nichts tun. Für entspannte Urlaubstage wird auch gerne mehr Geld als bisher ausgegeben. 28 Prozent der Befragten haben 2018 mehr Geld für Urlaube zur Verfügung, bei den Millennials (geboren zwischen 1980 und 2000) sind es sogar 36 Prozent. 

Europa am beliebtesten – Österreich gewinnt 

Destinationen in Europa und dem näheren Ausland sind mit 83 Prozent der Nennungen nach wie vor am beliebtesten. 25 Prozent verreisen heuer in die Ferne, und im eigenen Land urlauben 76 Prozent der Österreicher – im Vorjahr waren es 68 Prozent.
Kroatien und Italien (33 Prozent) teilen sich heuer den ersten Platz der beliebtesten Europa-Destinationen. Deutschland (23 Prozent) klettert von Platz drei auf Platz zwei. Absoluter Gewinner ist Griechenland (16 Prozent), das drei Plätze gut macht und nun unter den Top drei ist. Danach folgen Spanien und die Kanarischen Inseln (in Summe 15 Prozent) sowie Großbritannien, Irland, Schottland (in Summe 7 Prozent) und Ungarn, Tschechien, Slowakei (in Summe 7 Prozent). Außerhalb Europas liegen nicht nur die Top drei heuer alle in Amerika, die USA punktet gleich mit vier Städten unter den Top fünf: New York City, Los Angeles, Miami und Chicago. Auch asiatische Städte sind immer mehr im Kommen, allen voran Hongkong und Bangkok. 

Autor/in:
ute.fuith
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