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Verankert in der Industriekultur

04.11.2010

Kaffeemaschinenhersteller Rancilio eröffnet in Parabiago ein Kaffeemuseum

Am Firmensitz des traditionsreichen Espressomaschinenherstellers Rancilio in Parabiago bei Mailand wurde das erste Firmenmuseum eines italienischen Kaffeemaschinenherstellers eröffnet.
Konzipiert ist die “Officina Rancilio 1926” als kulturelles Projekt, das interessierten Besuchern die Marken- und Firmenhistorie von Rancilio näher bringen soll, aber auch erstmals die Firmenarchive mit tausenden Dokumenten, Fotografien und natürlich einer kompletten Sammlung Espressomaschinen, die von 1927 bis heute von Rancilio hergestellt wurden, zugänglich macht.

Untergebracht ist das Museum in einem renovierten Gebäude, das vormals von Rancilio genutzt wurde. Dort wird die Firmengeschichte des Unternehmens seit der Gründung 1926 bis heute dargestellt.
Die starke Verankerung des Unternehmens in der Region soll mit der Eröffnung des neuen Museums betont werden. So sieht sich der traditionsreiche Espressomaschinenhersteller auch als Mittler der Industriekultur der Region.

Als Mitglied von „Museimpresa“ – dem italienischen Verband der Firmenarchive und -museen – bietet die Officina Rancilio 1926 Unterstützung bei der Wissensvermittlung und verleiht auch Exponate an andere Institutionen und Museen, die sich mit der Historie des Kaffees oder der Kaffeemaschinen beschäftigen.
Natürlich werden auch vor Ort im Museum in Parabiago professionelle Führungen für interessierte Besucher oder Personen aus der Kaffeeindustrie angeboten. Wettbewerbe, aktuelle Forschungen, Schulungen, aber auch kulturelle Veranstaltungen, Preisverleihungen und Ähnliches sollen das Museum zu einem Ort der Begegnung machen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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