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Verkaufsförderung durch Mitarbeitermotivation

06.12.2011

„Darf´s eh nix mehr sein, gnä´Frau?!" ist sicher nicht die ideale Gästeansprache, um Umsatz und Gewinn zu steigern.

„Kaffee ist die Frucht der Jugend, gibt Kraft, Schönheit und ein langes Leben“ Gerald Ziegler, impulswerkstatt

Wie Mitarbeitermotivation mit nachhaltigem wirtschaftlichem Erfolg zusammenhängt, was es braucht, um ungenutzte Mitarbeiterpotenziale freizusetzen oder was einfache „andere" Redewendungen bewirken können, erklärte Gerald Ziegler von der impulswerkstatt im Rahmen des monatlichen Kaffeesiederstammtischs im Café Landtmann.

„Das Ziel ist klar: Umsatz machen und Gewinn erzielen. Wie man dies erreicht, dafür gibt es verschiedene Lösungsansätze", meint Gerald Ziegler. Um ein Plus schreiben zu können, sollte der Gast mit einem Lächeln im Kaffeehaus sitzen, dieses mit einem Lächeln wieder verlassen und den Betrieb weiterempfehlen. „Wichtig ist, dass die Betriebe nicht beliebig untereinander austauschbar sind; und wo sich ein Café vom anderen abgrenzen kann, sind die Mitarbeiter. Geht es ihm gut, dann trägt er ein Lächeln auf den Lippen, das sich auf den Kunden übertragen kann", ist Ziegler überzeugt.

 

Bildsprache

In den letzten Jahren wurde der Fokus verstärkt auf Rationalität und nicht auf Emotionalität gelegt. „Es muss Rahmenbedingungen geben, aber innerhalb der Rahmenbedingungen einen Freiraum, in dem der Mensch seine innere Berufung leben kann. Wir müssen weg vom Begriff Motivation hin zu Inspiration und dem Mitarbeiter die Möglichkeit geben, seine Persönlichkeit zu entfalten und sich als Gastgeber zu fühlen. Er muss seine Gäste für ein Produkt begeistern, das er im Grunde nicht braucht – der Cafétier muss ein Lebensgefühl verkaufen. Dazu sollte er sich einer bildhaften Sprache bedienen", so Ziegler.

Die Frage: „Darf´s was Süßes sein?", impliziert etwas Negatives – sprich ungesunde Kalorien. Die Frage: Darf´s ein ofenfrischer Apfelstrudel sein?", klingt dagegen verführerisch.

„Kreativität ist bei der Wortwahl gefragt. Standardisierte Sätze, die 100 Mal pro Woche gesagt werden, kommen beim Gast nicht mehr an", betont Ziegler und bringt als Beispiel: „Man könnte doch statt „ein Gruß aus der Küche" etwa „eine kleine Überraschung aus der Küche" sagen.

 

Irene Stelzmüller

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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