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Verschiebung der Semesterferien 2008

16.06.2006

„Wenn alle Winterurlauber auf einmal Hotels und Schipisten stürmen, dann hat niemand mehr was davon“ bringt es Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich auf den Punkt. Deshalb freut es uns besonders, dass die Semesterferien 2008 in fünf österreichischen Bundesländern verschoben werden konnten und damit ein reibungsloser Ablauf für alle Schiurlauber ermöglicht wird.“ Der von der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft ausgearbeitete und mit allen betroffenen Wirtschaftsbereichen akkordierte Vorschlag zur Entzerrung der Semesterferienzeiten 2008 wurde kürzlich verordnet.

Die neue Verordnung über die Semesterferien 2008
Das Schulzeitgesetz 1985 eröffnet mit einer Novelle aus dem Jahr 1998 die Möglichkeit, aus fremdenverkehrspolitischen Gründen die Semesterferien an Bundesschulen um eine Woche zu verlegen.

Für das Schuljahr 2007/2008 verordnete das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur nun erstmals eine Verschiebung der Semesterferien in den Bundesländern Wien und Niederösterreich vom ersten auf den zweiten Montag im Februar (11. Februar) und in den Bundesländern Kärnten, Salzburg und Tirol auf den dritten Montag im Februar (18. Februar).

Gerade in der ersten Februarwoche 2008 wäre sonst mit einem großen Gästezustrom aus Deutschland gleichzeitig mit dem Ferienbeginn in den zwei bevölkerungsdichtesten österreichischen Bundesländern - Wien und Niederösterreich - zu rechnen gewesen. Dies hätte zu gravierenden verkehrspolitischen und touristischen Problemen geführt.

Praktische Auswirkungen für den Tourismus
Durch die Verlegung der Ferien um jeweils eine Woche kann eine zeitliche Kollision mit wichtigen ausländischen Hauptherkunftsländern, wie Deutschland, Tschechische Republik, Belgien und Niederlande, vermieden werden.

In der Folge ist mit wesentlich weniger Staus auf den Hauptreiserouten und einer höheren Verkehrssicherheit zu rechnen. Durch die gleichmäßigere Auslastung der Tourismusbetriebe ist es einfacher, die bekannt hohe Dienstleistungsqualität in Österreich auch in Spitzenzeiten zu gewährleisten und für eine optimale Betreuung der in- und ausländischen Gäste zu sorgen. Insgesamt wird sich die Verlegung der Semesterferien positiv auf die Verfügbarkeit der Beherbergungsbetriebe und Preisgestaltung auswirken. Sowohl für Gäste als auch für Betriebe besteht mehr und bessere Planungssicherheit. Die gesamte Winterinfrastruktur, wie Lifte, Pisten, Thermen, Parkplätze oder Zufahrtsstraßen, wird besser und ausgewogener benutzt werden können.

„Die neue Ferienverordnung bringt mehr Urlaubsfreude, weniger Stress, besseres Service und weniger Überlastungen. Es ist ein schöner Erfolg für die Bundesparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, dass wir uns mit unserer Forderung nach einer Verschiebung der Semesterferien 2008 letztendlich durchsetzen konnten“, freut sich Obmann Schenner.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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