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Versicherung für Pauschal-Anbieter

29.05.2018

Mit dem Inkrafttreten der Pauschalreiserichtlinie braucht es einen Insolvenzschutz. Eine Versicherungsvariante der ÖHT kann ab Mitte Juni abgeschlossen werden. 

Die sogenannte Pauschalreiseverordnung beschäftigt die Branche schon seit langem. Laut Schätzung der Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) fallen rund 5.000 heimische Betriebe unter die neuen Bestimmungen, die Kunden im Insolvenzfall absichert. Herausfordernd für die Unternehmen, die Packages anbieten: Man muss im Insolvenzfall eine Absicherung haben. Das kann über eine klassische Bankhaftung geschehen. Der Nachteil dabei: Jeder Betrieb muss genaue Aufzeichnungen über die genauen Leistungsangebote führen. Eine weniger bürokratische Alternative stellte nun die ÖHT in Kooperation mit dem Tourismusministerium und der TVA-Tourismusversicherungsagentur in Form einer Insolvenzabsicherungsversicherung zur Verfügung. 

Prämie nach Umsatz

Das von der ÖHT ausgearbeitete Modell verspricht geringen Verwaltungsaufwand, überschaubare Kosten, gesetzeskonforme Risikoabdeckung. Und was kostet es? Zur Prämienberechnung wird einfach der gesamte Jahresumsatz des Tourismusbetriebes herangezogen. „Die Prämie liegt in den meisten Fällen jährlich wohl zwischen 600 und 2.000 Euro“, sagt ÖHT-Generaldirektor Wolfgang Kleemann gegenüber der ÖGZ. 
Ein Beispiel: Ein Beherbergungsbetrieb mit einem Umsatz von einer Million Euro kann sich einen vollständigen Versicherungsschutz zu einer Jahresprämie von 1.570 Euro verschaffen. Bei einem Umsatz von fünf Millionen pro Jahr liegt die Prämie bei 6.150 Euro. Ab 15. 6. 2018 können Verträge zur neuen Insolvenzabsicherung abgeschlossen werden. 

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